Handball-Bezirksliga

HSG Rauxel verpasst den zweiten Sieg, Ickerner Frauen warten auf ersten Erfolg

Nur einen Punkt brachten die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin von ihrem Gastspiel bei der HSG Wetter/Grundschöttel mit. Auch die Frauen des TuS Ickern warten auf ihren ersten Erfolg

Bezirksliga Ruhrgebiet

HSG Wetter/G. - HSG Rauxel. 19:19 (9:14)

RAUXEL-SCHWERIN: Pavlakovik, Koch; Mi. Neuhaus (5), Mi. Zimmer (2/1), Steinhoff (4), Wenge (2), Krause (1), Meyer, Ziegler, N. Zöpel (1), Paskaran, Wieser (4/2), Barth.

Die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin konnten auch in ihrem zweiten Saisonspiel punkten. Nach dem Spielverlauf war das 19:19 am Samstag bei der HSG Wetter/Grundschöttel allerdings eine gefühlte Niederlage. Zur Pause hatten die Rauxeler mit 14:9 geführt.

Beim Gastspiel in der Sporthalle Wetter-Oberwengern waren die Schützlinge von Trainer Sebastian Clausen zunächst das klar spielbestimmende Team. Nach einer frühen 2:0-Führung behauptete Rauxel-Schwerin den Vorsprung und baute ihn in der zweiten Viertelstunde des ersten Durchgangs immer weiter aus. "Unsere Abwehr stand bombig und unser Angriffsspiel war in dieser Phase auch gut", befand Clausen.

Der Fünf-Tore-Vorsprung zur Pause hätte nach Einschätzung des Übungsleiters noch wesentlich höher ausfallen können. "Unter den Gegentreffern waren bestimmt fünf, die wir durch eigene Fehler hergeschenkt haben."

Doch das Rauxeler Team, das schon wie der sichere Sieger ausgesehen hatte, präsentierte sich nach der Pause wie ausgewechselt - zumindest in der Offensive. "Unser Angriff hat in der zweiten Halbzeit nicht mehr ins Spiel gefunden", befand Clausen. Ganze fünf Tore innerhalb von 30 Minuten sprechen eine deutliche Sprache.

Wetter/Grundschöttel konnte schnell auf 14:15 verkürzen, leistete sich dann aber ebenfalls eine Torflaute. Über einen Zeitraum von mehr als zwölf Minuten blieben beide Mannschaften ohne Treffer. Dann drehten die Gastgeber das Spiel und gingen in der 57. Minute erstmals mit 19:18 in Führung. Björn Wieser rettete mit seinem Treffer per Siebenmeter in der Schlussminute immerhin noch einen Punkt für Rauxel-Schwerin.

Lobende Worte

"Am Ende müssen wir mit dem Unentschieden zufrieden sein", kommentierte Clausen. "Nach der deutlichen Führung ist es aber natürlich ein enttäuschendes Ergebnis."

Lobende Worte fand der Trainer allerdings für die Einstellung seines Teams, die viel besser gewesen sei als beim 23:30 in Wetter in der Vorsaison. Selbst in der Schwächephase im zweiten Durchgang hätten sich seine Spieler noch gepusht und Zusammenhalt demonstriert. "Im vergangenen Jahr hätten sie sich in einer solchen Situation gegenseitig zerrissen."

Frauen-Bezirksliga Ruhrgebiet

Sax. Dortmund - TuS Ickern 18:17 (5:9)

ICKERN: D. Skiba; Dunschen (1), Bader (4), Müller (1), Bartikowski (5/1), Wolf (2/2), A. Skiba, Ittermann (4/3), Katterle.

Die Handballerinnen des TuS Ickern blieben auch am dritten Spieltag in der Bezirksliga ohne Sieg. Bei Saxonia Dortmund schien für die Sieben von Trainer Fabian Wolf am Samstag zunächst ein doppelter Punktgewinn zum Greifen nah. Nach einer 9:5-Pausenführung musste sich der TuS aber mit 17:18 geschlagen geben.

"Wir haben eine ganz starke erste Halbzeit gespielt und auch in der Höhe verdient vorne gelegen", berichtete Wolf. In der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel musste sein Team allerdings häufig in Unterzahl agieren. Die Dortmunderinnen nutzten die Ickerner Zeitstrafen zu einer Aufholjagd und markierten in der 45. Minute das Tor zum 12:12-Ausgleich.

Danach blieb die Partie ausgeglichen, ehe die Saxonia-Torjägerin Lea Schaffrin bei einem Gegenstoß kurz vor Abpfiff zum 18:17 traf. Wolf führte die TuS-Niederlage auf die knappe Besetzung mit nur acht Feldspielerinnen zurück. "Wenn wir eine zusätzliche Spielerin für den Rückraum im Kader gehabt hätten, wäre zu keinem Zeitpunkt die Frage aufgekommen, wer nach 60 Minuten als Sieger vom Platz geht."

Ein Sonderlob des Trainers verdiente sich Stella Bartikowski, die mit fünf Treffern beste Ickerner Werferin war. "Sie kommt nach ihrer schweren Verletzung immer besser in Fahrt.

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