Handball-Bezirksliga

Schwere Auswärtsspiele für heimische Teams

Castrop-Rauxel. - Der TuS Ickern und die HSG Rauxel-Schwerin müssen am Wochenende anspruchsvolle Aufgaben in der Handball-Bezirksliga lösen. Ralf Utech, Trainer des TuS, hofft, dass sein Team eine Serie fortsetzen kann.

Die zweitstärkste Mannschaft der Handball-Bezirksliga Ruhrgebiet ist der Gastgeber des TuS Ickern (12.). Nur einen Punkt weniger als der Spitzenreiter TuS Wellinghofen hat der HTV Recklinghausen auf seinem Konto. "Wenn der HTV in kompletter Besetzung antreten kann, ist er der klare Favorit", weiß der Ickerner Trainer Ralf Utech.

Allerdings hofft er darauf, dass sein Team den Schwung aus den letzten Spielen mit in die Partie in die Kreisstadt nehmen kann, wo am Samstag, 24. Februar, um 19.30 Uhr der Anwurf in der Sporthalle an der Overbergstraße erfolgt. In der Rückrunde ist der TuS noch ungeschlagen, konnte zuletzt zwei Siege in Folge feiern und die Abstiegszone verlassen.

Einsatz vom Routinier ist fraglich

"Diese Serie hat uns Selbstvertrauen gebracht", sagt Utech. "Wir werden alles daran setzen, auch in Recklinghausen die Partie lange offen zu halten und dann etwas Zählbares mitzunehmen." Gegenüber dem vergangenen Spieltag muss Utech auf den verletzten Kai Schlottke verzichten. Der Einsatz von Routinier Björn Böcking ist noch fraglich.

Der letzte Gegner der Ickerner, die HSG Rauxel-Schwerin (11.), muss nach der Niederlage im Lokalderby den Blick nach unten richten. Nur noch drei Punkte beträgt der Vorsprung des Teams von Trainer Randolf Mertmann auf den ersten Abstiegsplatz.

"Vier-Punkte-Spiel" der HSG in Bochum

Dementsprechend bezeichnet der Rauxeler Übungsleiter die Partie beim Neunten SV Teutonia Riemke 2, die am Samstag um 17.15 Uhr in der Heinrich-Böll-Sporthalle an der Wielandstraße in Bochum angeworfen wird, als "weiteres Vier-Punkte-Spiel".

"Wir müssen den Kampf annehmen und auch darauf hoffen, dass es diesmal ein besseres Ende für uns gibt als am vergangenen Wochenende", sagt Mertmann. Gegen Ickern hatte sein Team in der Schlussphase noch einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben.

In personeller Hinsicht sieht es allerdings durchwachsen aus bei der HSG: Florian Bellendorf, Bastian Krause, Björn Wieser und Dennis Zinfert fallen definitiv aus, die Einsätze von Luca Ziegler, Michel Neuhaus und Torhüter Daniel Pavlakovik sind noch fraglich.

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