Handball-Bezirksliga

Starke Gegner warten auf TuS Ickern und HSG Rauxel-Schwerin

Castrop-Rauxel - Am 22. Spieltag hat der Bezirksligist TuS Ickern eine schwere Aufgabe zu lösen: er gastiert beim Tabellenführer TuS Wellinghofen. Die HSG-Rauxel Schwerin gastiert indes beim Tabellenvierten HSC Haltern-Sythen 2. Nach einem Zwischenhoch haben sich die Handballer des TuS Ickern am vergangenen Wochenende wieder in die Abstiegszone der Bezirksliga Ruhrgebiet manövriert.

Durch die überraschende 25:30-Heimniederlage gegen den Tabellenletzten Westfalia Herne 2 sind die Schützlinge von Trainer Ralf Utech auf den drittletzten Rang (14.) abgerutscht.

Zwar ist der Rückstand der Ickerner zum rettenden Ufer mit einem Punkt noch überschaubar, doch wird es für sie am Sonntag, 11. März, wohl äußerst schwer, weitere Zähler zu sammeln: In der Sporthalle am Lieberfeld in Dortmund tritt der TuS ab 16 Uhr beim Spitzenreiter TuS Wellinghofen an.

Gegen den Tabellenführer haben sein Team nichts zu verlieren, sagt Utech. Um eine Chance zu haben, müsse aber vor allem die Abwehr besser stehen, die zuletzt in zwei Partien insgesamt 60 Gegentreffer zugelassen hatte. "Ansonsten müssen wir konzentriert bleiben und einfach mal unsere Angriffe konsequent ausspielen", führt der Trainer aus. Er fordert von seinen Spielern "120 Prozent" Einsatz. "Dann sind überall in der Liga Punkte möglich."

Die HSG Rauxel-Schwerin tritt bereits einen Tag zuvor an: Am Samstag, 10. März, läuft der Elfte beim sieben Ränge besser platzierten HSC Haltern-Sythen 2 auf. Um 17.30 Uhr beginnt das Spiel in der Sporthalle an der Holtwickerstraße in Haltern.

Die Rauxeler gehen mit dem Eindruck ihrer guten Leistung gegen den Zweiten HTV Recklinghausen, dem sie am vergangenen Wochenende beim 27:27 einen Punkt abnahmen, auf das Parkett. Der Kader aus diesem Spiel steht der HSG auch am Samstag wieder zur Verfügung. Lediglich Außenspieler Pascal Meyer, der wegen einer Erkrankung nicht trainieren konnte, fällt aus und beschränkt sich auf seine Rolle als Vertreter von Trainer Randolf Mertmann.

"Haltern ist ein heimstarker Gegner", sagt Meyer mit Blick auf dessen Bilanz mit zuletzt fünf Siegen in Folge in eigener Halle. Der HSC 2 setze zumeist auf eine offensive Deckung und temporeiches Spiel. "Ich erwarte eine sehr dynamische, individuell starke Mannschaft."

Für sein Team stehe keine einfache Partie auf dem Programm, chancenlos sei es aber keineswegs. Meyer erinnert an das Spiel gegen den HTV, gegen den die HSG mit vier Toren geführt hatte. "Man hat gesehen, was möglich ist, wenn die Einstellung stimmt und wir das abrufen, was wir können."

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