Handball-Bezirksliga

Steigt die HSG Rauxel als Zuschauer in die Landesliga auf?

Weil sie vorgearbeitet haben, haben die Handballer der HSG Rauxel-Schwerin spielfrei und würden bei einer Niederlage von Westfalia Welper in Jubelstürme ausbrechen.

Ohne Schweißverlust können die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin (2.) am frühen Samstagabend den Aufstieg in die Landesliga schaffen. Das Team von HSG-Trainer Sebastian Clausen hat durch das auf Mittwoch vorgezogene Topspiel bei Westfalia Hombruch II (31:35) am Wochenende spielfrei. Dennoch liegt der sportlich größte Vereinserfolg seit rund 20 Jahren in der Luft.

Im direkten Vergleich vorn

Denn sollte Westfalia Welper (3.) am Samstag beim abstiegsgefährdeten HSC Haltern-Sythen II (11.) verlieren, könnten die Hattinger die HSG Rauxel-Schwerin in der Tabelle bei einem noch ausstehenden Spiel nicht mehr überholen. Welper hat zwei Minuspunkte mehr als die HSG auf dem Konto. Und: Es reicht den Hattingern nicht, mit Rauxel-Schwerin nach Punkten gleichzuziehen. Denn die HSG hat den direkten Vergleich aus Hin- und Rückspiel (26:25 und 35:24) gewonnen und würde bei Punktgleichheit besser platziert werden.

Am Samstag wird wohl niemand aus der Rauxel-Schweriner Mannschaft in Haltern vor Ort sein, erklärte Coach Clausen. Dieser ist bei der Hochzeitsfeier seines Spielers und langjährigen Teamkameraden Bastian Krause dabei und sagte: "Während der Feier schaue ich immer mal wieder auf mein Handy. Dann weiß ich über die offizielle Homepage des Verbandes, wie es in dem Spiel steht oder wie es ausgegangen ist." Im Erfolgsfall steigt in der ASG-Sporthalle am Samstag bereits die erste Aufstiegsfeier. Denn hier bestreiten die HSG 2 und 3, die ebenfalls beide als Aufsteiger feststehen, ihre Partien.

TuS schließt Saison ab

In der Frauen-Bezirksliga bestreitet der TuS Ickern (8.) am Samstag sein finales Saisonspiel. Hierzu fährt das Team von TuS-Trainer Fabian Wolf zum Schlusslicht HSG Wetter/Grundschöttel 2. Das Hinspiel hatten die Ickernerinnen souverän mit 35:20 gewonnen. Wolf sagte am Freitag: "Unser Ziel ist es, mit einem Sieg die Saison auf dem achten Tabellenplatz, auf dem wir stehen, zu beenden. Das wäre nach der schweren Hinrunde und dem zwischenzeitlichen letzten Platz in der Tabelle ein versöhnlicher Abschluss." Wolf setzt auf eine stabile Abwehr und schnelle Gegenstöße sowie einfache Tor-Erfolge. Plan sei, von Anfang an das Tempo hoch zu halten. Nicht mit von der Partie werden Pia Bader, Bianca Dunschen, Kristina Müller und Sarah Katterle sein.

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