Handball-Bezirksliga

Vorentscheidung liegt für die HSG Rauxel im Aufstiegsrennen in der Luft

Die HSG Rauxel-Schwerin kann mit einem Sieg gegen den Wittener TV hörbbar an die Landesliga-Tür anklopfen. Ihr abschließendes Heimspiel bestreiten die Frauen des TuS Ickern.

Das bislang wichtigste Spiel der Saison steht den Handballern des Bezirksliga-Zweiten HSG Rauxel-Schwerin am Sonntag, 5. Mai, ins Haus. Die Mannschaft von HSG-Trainer Sebastian Clausen duelliert sich ab 18 Uhr in der ASG-Halle mit ihrem Tabellen-Nachbarn Wittener TV (3.). Die Gäste haben vier Minus-Punkte mehr als Rauxel-Schwerin auf dem Konto.

Sollte das Clausen-Team die Wittener besiegen, würden sie diese im Rennen um die beiden Aufstiegsplätze wahrscheinlich abschütteln. Denn: Auch wenn die beiden Teams punktgleich über die Saisonziellinie gehen, wäre die HSG im Vorteil - durch den gewonnenen direkten Vergleich aus Hinspiel (23:22 für Rauxel-Schwerin) und dem Rückspiel würde das Clausen-Team die bessere Platzierung bekommen.

Ruppiges Hinspiel

An den knappen Erfolg im Hinspiel in Witten hat Coach Clausen noch gute Erinnerungen. Pascal Meyer hatte per Siebenmeter das Siegtor erzielt. Zuvor hatte seine Mannschaft einen 20:22-Rückstand noch wettmachen können. In der zweiten Halbzeit kassierten die Gastgeber zwei Rote Karten. Clausen: "Das war ein absolutes Kampfspiel, in dem es auch richtig ruppig zuging. Wir stellen uns erneut auf ein solches Spiel ein." Die HSG Rauxel-Schwerin kann beinahe in ihrer aktuellen Bestbesetzung auflaufen. Lediglich Rückraumschütze Alexander Materna ist nicht mit von der Partie, weil er im Urlaub ist.

Topspiel am Mittwoch

Interessant ist für die HSG auch der Ausgang der Partie zwischen der Westfalia Welper (4.) und dem HSV Herbede (7.). Sollte hier Herbede gewinnen, wäre ein Rauxel-Schweriner Sieg gegen Witten mehr als Gold wert. Denn dann würden die Castrop-Rauxeler nur noch einen Sieg aus den abschließenden drei Spielen benötigen, um die Landesliga zu erreichen. Die Wochen der Wahrheit beginnen dabei bereits am Mittwoch, 8. Mai, mit dem absoluten Topspiel der HSG bei Liga-Primus Westfalia Hombruch II. Am Dienstag, 14. Mai, geht es mit dem Nachholspiel gegen den TuS Hattingen II weiter.

Zum Saisonabschluss bekommt die HSG am Samstag, 18. Mai, Besuch vom FC Erkenschwick. Clausen meint - nicht nur in Hinblick auf die anschließende Vereinsfeier: "Es wäre gut, wenn wir schon vor dem Spieltag auf der sicheren Seite wären. Der FC Erkenschwick ist schon immer ein äußerst unangenehmer Gegner für uns gewesen."

Ickern muss Erster werden

An der Rückkehr in die Bezirksliga arbeitet der Kreisliga-Zweite TuS Ickern. In seiner Spielklasse gibt es nur einen Aufstiegsplatz. Diesen belegt die SG Linden-Dahlhausen, der dem TuS ein Spiel und drei Punkte voraus ist. Am Samstag, 4. Mai, kommt es in Bochum zum Gipfeltreffen ab 18 Uhr im Schulzentrum Südwest (Dr.-C.-Otto-Straße 88). TuS-Trainer Ralf Utech erklärte: "Das wird schwer. Dahlhausen hat erst einen Punkt in eigener Halle abgegeben. Sicherlich sind wir nicht chancenlos. Aber es muss alles passen."

Heimspiel in der Fremde

Ein letztes Mal in dieser Saison genießt der TuS Ickern (9.) in der Frauen-Bezirksliga am Sonntag, 5. Mai, Heimrecht. Allerdings sind sie diesmal daheim in der Fremde. Das Team des TuS-Trainers Fabian Wolf tritt zum Duell mit der DJK Oespel-Kley (7.) ab 15 Uhr in der ASG-Sporthalle an der Schillerstraße an.

Der Grund: Derzeit findet in der Habinghorster Sporthalle an der B235, die Heimstätte des TuS Ickern, eine Renovierung der Decke statt.

Fabian Wolf sagte am Freitag zu der Begegnung: "Im Hinspiel hatten wir große Probleme mit der offensiven Deckung von Oespel." Die Folge: eine 21:26-Niederlage in Dortmund. Wolf meint: "Sollten wir wieder auf diese Deckungsvariante treffen, hoffen wir, es diesmal besser zu machen." Ebenso wie in der vergangenen Woche beim 29:5-Schützenfest bei Ewaldi Aplerbeck (11.) sollen seine Schützlinge aus einer stabilen Abwehr heraus einfache Tore über den Gegenstoß erzielen.Sechs Spielerinnen fehlen

Personell sind die Ickernerinnen nicht auf Rosen gebettet. Ausfallen werden Nicole Nädler, Kristina Müller, Bianca Dunschen, Pia Bader, Nelia Wiese und Sarah Katterle. Fabian Wolf bekräftigt: "Trotzdem werden wir alles daran setzen, auch dieses Spiel zu gewinnen." Das wäre der elfte Saisonsieg im 25. Spiel.

Nach einem Fehlstart in die Saison mit nur einem Punktgewinn aus den ersten sieben Spielen hatten die Ickernerinnen mit Beginn der Rückrunde die Kurve bekommen. Hier verließen sie die Abstiegszone und boten sogar einigen der Aufstiegskandidaten Paroli. Höhepunkte waren dabei die Siege gegen RW Dorsten (5./21:16) und ETG Recklinghausen (4./26:24).

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