Handball-Kreisliga

Ickerns Coach Ralf Utech: "Wir haben den Aufstieg noch selbst in der Hand"

Für die Handballer des TuS Ickern läuft es rund in der Kreisliga. Sieben Siege am Stück sprechen eine deutliche Sprache. Der Trainer Ralf Utech nimmt sogar das Wort Aufstieg in den Mund.

Am Ende der vergangenen Saison mussten die Handballer des TuS Ickern den Abstieg in die Kreisliga hinnehmen. Vor Jahren spielten sie noch in der Landesliga. Nun sind die Ickerner immerhin auf dem Weg zurück in die Bezirksliga. Aktuell sind sie Tabellenzweiter in der Kreisliga. Wir sprachen mit dem TuS-Coach Ralf Utech über Aufstiegsambitionen und die Kaderplanung für die kommende Saison.

Herr Utech, Ihr Team hat die vergangenen sieben Spiele allesamt gewonnen. Die Stimmung in der Mannschaft ist wahrscheinlich gut, oder?

Wenn du erfolgreich spielst, ist die natürlich gut. Es läuft derzeit bei uns und wir haben den Aufstieg noch selbst in der Hand.

Der TuS steht als Zweiter einen Punkt hinter dem Spitzenreiter Linden-Dahlhausen und wiederum einen Zähler vor dem PSV Recklinghausen 2. Wer ist der härteste Konkurrent um den Meistertitel?

Das ist Linden-Dahlhausen, aber den PSV darf man auch nicht abschreiben. Die haben eine junge, wilde Truppe, da kann immer alles passieren, und zudem einen super Trainer. Es wird definitiv unter diesen drei Teams entschieden.

Die Aufstiegsregel ist im Handball immer so eine Sache. Welchen Platz müsste man denn in der Kreisliga erreichen, um aufsteigen zu können?

Der Erste steigt auf jeden Fall auf, deshalb wollen wir diesen Platz auch erreichen. Ob es eine Relegation geben könnte, weiß ich allerdings nicht.

Aber Ihr Team möchte definitiv wieder zurück in die Bezirksliga?

Ja, das ist unser Ziel. Wir scheuen auch nicht davor zurück. Ich denke schon, dass wir dort gut mitspielen können. Das war in der vergangenen Saison einfach eine andere Situation, weil uns 6 von 16 Spielern langfristig nicht zur Verfügung standen. Mit so wenigen Spielern eine Saison zu bestreiten, ist einfach sehr schwierig.

Demnach bräuchte Ihr Team für die kommende Saison einen großen Kader. Der Verein kann eine A-Jugend vorweisen. Könnte es aus dieser Mannschaft Neuzugänge geben?

Das stimmt, wir können zum Glück auf eine breite Basis in der A-Jugend bauen. Allerdings handelt es sich ausschließlich um einen Jungjahrgang, das heißt, dass die Jungs noch ein Jahr in der A-Jugend spielen können. Dort wollen wir sie auch eigentlich lassen. Aber mit Marc Teigeler und Mitja Kampert haben zwei Spieler jetzt schon bei uns mitgespielt. Das wollen wir in der kommenden Saison ebenso handhaben.

Einige Ihrer Spieler sind nun auch schon seit vielen Jahren dabei. Gibt es Akteure, die den Gedanken hegen, sich aus Altersgründen so langsam vom aktiven Handballsport zu verabschieden?

Bislang ist mir noch kein Spieler bekannt. Ich denke, dass die Ü30-Spieler bei einem Bezirksliga-Aufstieg auch noch einmal die Ambition haben, es sich selbst in dieser Liga zu zeigen. Wenn wir den Aufstieg doch nicht schaffen, könnte ich aber auch nicht zu 100 Prozent sagen, ob jeder Spieler noch einmal in der Kreisliga voll mitziehen möchte.

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