Handball

Die HSG Rauxel-Schwerin ist vorgewarnt - Ickerner Frauen stehen erneut vor hoher Hürde

Die HSG Rauxel-Schwerin trifft am Sonntag in der Handball-Bezirkaliga auf die Westfalia Welper. Gegen die Hattinger bog die HSG im Hinspiel erst nach einem Rückstand auf die Erfolgsspur ein.

Vorgewarnt gehen die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin in ihre 18. Saisonaufgabe. Als Tabellendritter treffen sie am Sonntag, 24. Februar, auf Westfalia Welper (8.).

Zwar hat die HSG vor dem Duell ab 18 Uhr in der ASG-Sporthalle fünf Minuspunkte auf der Soll-Seite. Auf diese Differenz können die Schützlinge von HSG-Trainer Sebastian Clausen aber nicht bauen. Denn das Hinspiel Ende September haben die Castrop-Rauxeler nur knapp mit 26:25 gewonnen. Sebastian Clausen sagte am Freitag: "Ich erinnere mich gut an dieses Spiel. Auf beiden Seiten gab es damals starke Abwehrleistungen.

Zur Pause stand damals ein 10:13 zu Buche. Und auch zu Beginn der zweiten Halbzeit sah es nicht nach einem HSG-Sieg aus. Da stand es 14:18. Mit fünf Toren in Serie drehte das Clausen-Team aber den Spieß zum 19:18 um.

Mit sechs Toren hatte Björn Wieser einen großen Anteil daran. Michel Zimmer erzielte nach dem 25:25 dann zwölf Sekunden vor der Schluss-Sirene den Siegtreffer. Clausen: "Das war an diesem Tag sein einziges Tor,. ein ganz wichtiges." Nicht mitwirken können am Sonntag Zimmer (gesundheitliche Probleme) und Pascal Meyer (Rückenprobleme). Aus der zweiten Mannschaft rückt Alexander Materna in den Kader.

Für das zweite Saisontreffen mit Welper geht Sebastian Clausen erneut von einem engen Ausgang aus. Der Coach meint: "Welper-Trainer Dino Midzic ist ein Taktik-Fuchs. Dem fällt immer etwas ein."

Wieder Topspiel für HSG 2

In der Kreisliga steht der Bezirksliga-Absteiger TuS Ickern (2.) vor einer vermeintlich leicht lösbaren Aufgabe. Am Sonntag betritt der Tabellen-Sechste Ruhrbogen Hattingen um 18 Uhr die Habinghorster Sporthalle an der B235.

Das Hinspiel in Hattingen hatte der TuS Anfang Oktober mit 27:23 (13:12) gewonnen. Damals hatten Nils Rodammer und Tristan Pensky die Ickerner mit jeweils acht Treffern zum Sieg geführt.

Das Spitzenspiel bei der SG Linden-Dahlhausen steigt für den TuS Ickern auswärts am 4. Mai. Aktuell steht Linden-Dahlhausen aus Bochum um drei Minuspunkte besser da als der TuS.

Die HSG Rauxel-Schwerin 2 tritt am Sonntag zu einem zweiten Topspiel in der 1. Kreisklasse binnen sieben Tagen an. Als Spitzenreiter hatte die HSG-Reserve zuletzt gegen den TV Wattenscheid 01 (3.) mit 23:22 gewonnen.

Jetzt die Reise zum neuen Tabellenzweiten TB Beckhausen (Anwurf 11 Uhr, Sporthalle Berger Feld) nach Gelsenkirchen. Derzeit haben die Rauxel-Schweriner sechs Minuspunkte weniger auf dem Konto als Beckhausen.

Die Bezirksliga-Handballerinnen des TuS Ickern (10.) fahren an diesem Wochenende eine Doppelschicht. Am Freitagabend war das Team von TuS-Trainer Fabian Wolf im Kreispokal-Viertelfinale beim Liga-Rivalen ETG Recklinghausen am Ball (Ergebnis nach Redaktionsschluss).

Am Sonntag, 24. Februar, treten die Castrop-Rauxelerinnen beim Tabellenzweiten SG ETSV Ruhrtal Witten II an. Das ist bereits die zweite Begegnung mit einem Aufstiegsanwärter binnen sieben Tagen. Zuletzt hatte die Wolf-Sieben mit 22:26 beim ATV Dorstfeld (3.) verloren. Fabian Wolf meint: "Vorausschauend auf dieses Spiel gilt das, was schon vor dem Dorstfeld-Spiel wichtig war."

Deutliche Niederlage

Das Hinspiel gegen Witten hatten seine Schützlinge "durch eine schwache Angriffsleistung deutlich verloren" (Wolf) - nämlich mit 15:25 (9:12). Fabian Wolf: "Wir müssen alles abrufen, um etwas Zählbares mitzunehmen." Hoffnung schöpft der Trainer aus der überraschenden 16:19-Niederlage der Wittenerinnen beim Tabellenneunten DJK Westfalia Welper: "Die Wittenerinnen sind nicht unschlagbar."

Pokalspiel in den Knochen

Die Sonntags-Gastgeberinnen aus Witten stünden seiner Meinung nach aber "nicht zu Unrecht auf einem Aufstiegsplatz", betont Wolf, "es wird am Sonntag ganz schwer für uns." Vor allem auch weil seinen Spielerinnen das Pokalspiel in Recklinghausen noch in den Knochen stecken wird. Wolf: "Danach haben wir durch den Karneval allerdings ein spielfreies Wochenende, um neue Kraft zu tanken." Nicole Nädler, Kristina Müller und Annika Skiba werden am Sonntag in Witten ausfallen. Fabian Wolf bekräftigt: "Trotzdem werden wir alles versuchen, die Punkte mitzunehmen."

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