Jugend-Tischtennis

Roland Rauxels Mädchen arbeiten an eigenem Spielsystem

Woche für Woche verbessern sie ihre Technik und feilen an ihrem eigenen komplexen Spielsystem. Dafür legen die Tischtennis-Mädchen der DJK Roland Rauxel ein hohes Trainingspensum an den Tag.

Die drei Mädchen, Mia Scharpenberg, Rijetha Sivanenthiran und Nikie Chien, die das Team der DJK Roland Rauxel bilden, legen ein hohes Trainingspensum an den Tag. Dreimal in der Woche trainieren sie ihre Schläge und gewinnen am Wochenende gleich doppelt an Spielpraxis. Dort haben sie in zwei Ligen die Möglichkeit, die geprobten Trainingsinhalte in Wettkampfsituationen auszuprobieren. Wie in der vergangenen Saison spielen sie in der 1. Kreisliga der Jungen und seit dieser Saison nun auch in der Mädchen-Bezirksliga.

Spielpraxis bekommen, genau darum geht es Betreuer Robin Gude, wenn er nach den Zielen des Trios in der kommenden Saison gefragt wird. Es ist ein offensiver Angriffstischtennis, den er den Mädchen versucht näherzubringen. "Sie werden von Woche zu Woche besser, nur die Nervosität müssen die Drei noch besser in den Griff bekommen", sagt Gude. "Die Mädels können viel, doch müssen sie lernen, ihr Können im richtigen Moment abzurufen." Dazu bedürfe es einem eigenen Spielsystem, das man sich vor einem Spiel zurechtlegt, und natürlich Mut, an diesem dann auch während des Spiels festzuhalten, wie der 24-jährige selbst aktive Tischtennis-Spieler sagt. "Wenn die Schläge sitzen, kommt irgendwann dann die Cleverness dazu."

Mädchen bekommen noch mehr Spielpraxis

Im Ligabetrieb spielen die Mädchen nicht mehr nur gegen Jungen in der 1. Kreisklasse, sondern auch gegen andere Mädchen, dafür aber in der Bezirksliga. "Natürlich macht es Spaß in der Mädchen-Bezirksliga zu spielen, nur wir haben erst ein Spiel da gespielt und haben noch nicht so viel Erfahrung damit gemacht", so Spielerin Mia Scharpenberg.

Betreuer Robin Gude ist zuversichtlich: Neben der vermehrten Spielpraxis sollen sie auch einmal andere Gegner, andere Mädchen kennenlernen, denn mit neuen Gegnern lässt sich herausfinden, wo es noch hapert und wo sich ihr Spiel verbessern lässt. Ein Nachteil der neuen Liga seien die langen, oft einstündigen Fahrten zu den Spielen, doch da müsse man in Zukunft einfach schauen, ob es zeitlich in den Plan der drei Schülerinnen passe, so der Betreuer.

Bereits seit zwei Jahren spielen die drei Mädchen schon gemeinsam Tischtennis. Die ehemalige Mitspielerin Julia Lösbrock ist für eine Weile ins Ausland gegangen, doch Nachwuchs gab es im letzten Jahr mit Lea Hannig. "Um das Niveau der drei zu erweitern, lassen wir sie in erster Linie spielen", so Gude. "Doch wir freuen uns über jedes Mädchen, das den Weg in unsere Halle findet. Unser langfristiges Ziel ist es, einen prall gefüllten Kader zu haben, sodass wir bei einem Krankheitsfall keine Angst haben müssen, nicht antreten zu können", sagt Gude.

Er sieht das Trio im oberen Tabellendrittel, die letzten beiden Spiele mit 10:0-Siegen für Roland Rauxel hören sich vielversprechend an. "Meiner Meinung nach haben wir gute Chancen in der Saison", so Gude. So sieht es auch Spielerin Mia Scharpenberg. "Auch wenn wir mal verloren haben, haben wir doch dabei sehr gekämpft, um Punkte zu holen, und haben an uns geglaubt", sagt sie und freut sich, mit ihren beiden Freundinnen in einem Team zusammen zu spielen.

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