Jugendhandball

Nachwuchs der HSG Rauxel-Schwerin erlebt ein Gijon-Spiel

In der ersten Qualifikationsrunde zur Verbandsliga hat die A-Jugend der HSG Rauxel knapp das Weiterkommen verpasst. Sie musste tatenlos mitansehen, wie sich ihre Fahrkarte auflöste.

Die A-Jugend-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin mit Trainer Andreas Hünnemeyer haben sich am Sonntag von ihren Gästen verschaukelt gefühlt. Eigentlich war die HSG nach zwei Siegen und einer Niederlage in der ersten Qualifikation zur Verbandsliga und Bezirksliga auf einem guten Weg, die zweite Runde zu erreichen.

Drei punktgleiche Teams

Im abschließenden Spiel des Tages in der ASG-Sporthalle machte aber Teutonia Riemke der HSG einen Strich durch die Rechnung. Die Bochumer waren sich nach zwei Siegen ihrer Sache bereits sicher und verloren offenbar absichtlich mit 14:16 gegen den TuS Bommern, der somit das zweite Ticket für die zweite Runde löste. In der Abschluss-Tabelle hatten Riemke, Bommern und Rauxel-Schwerin jeweils 4:2 Punkte. Die HSG Rauxel-Schwerin wurde aufgrund des schlechteren Torverhältnisses im Vergleich mit den anderen Teams nur Dritte. HSG-Coach Hünnemeyer sagte am Montag: "Als das Spiel zwischen Bommern und Riemke begann, hatte ich schon eine Ahnung, dass es hier wie beim WM-Spiel 1982 in Gijon zugehen könnte." Damals hatten sich die DFB-Fußballer mit Österreich, nachdem das für beide passende Ergebnis stand, offensichtlich auf einen Nichtangriffspakt geeinigt.

Hünnemeyer glaubt an eine Revanche. Denn Bommern und Riemke werden wahrscheinlich die Verbandsliga-Relegation gegen den TV Gladbeck nicht schaffen und in die Bezirksliga-Qualifikation zurückgestuft. Hier spielen auch die HSG sowie der TuS Ickern Ende Mai mit.

Bezirksliga ist das Ziel

Andreas Hünnemeyer meinte: "Eigentlich ist es nicht so tragisch, dass wir nicht um den Verbandsliga-Aufstieg mitspielen. Unsere verletzten Tempospieler fallen noch lange Zeit aus. Wir sind in der Bezirksliga besser aufgehoben und haben uns diese zum Ziel gesetzt."

Am Sonntag verlor die HSG die erste Partie des Tages überraschend deutlich mit 9:16 gegen Riemke. Hünnemeyer: "Bei uns ist in der zweiten Halbzeit der Faden gerissen. Ich wei nichtß, warum das so war." Die beiden folgenden Spiele gewannen das Hünnemeyer-Team gegen den TuS Bommern (17:14) und den SV Westerholt (21:10) recht souverän. Durch die Erfolge machten sich die Rauxel-Schweriner Hoffnung, als Tabellen-Erster oder -Zweiter in die zweite Qualifikationsrunde einzuziehen.

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