Juniorenfußball

Auf die B-Junioren des VfB Habinghorst kommen viele Veränderungen zu

Mit einem großen Kader ist der VfB Habinghorst mit seiner B-Jugend in dieser Saison gut aufgestellt. Der Zusammenhalt ist groß, doch der wird zum Ende der Saison auf die Probe gestellt.

Die Personalsituation der B-Junioren sah nicht immer so gut aus wie aktuell mit knapp 20 Jungen im Kader beim VfB Habinghorst. Doch in Zukunft wird sich die Situation wieder verändern. Acht Spieler werden aufgrund ihres Alters in die nächsthöhere Altersklasse übergehen, bleiben werden somit um die zwölf bis dreizehn Spieler. Nachwuchs aus einer vereinseigenen C-Jugend gibt es nicht. Laut Trainer Benjamin Reiß soll auch die Trainerkonstellation demnächst eine andere werden. "Frischer Wind muss her", wie der Trainer sagt. Doch auch tabellarisch soll es noch eine positive Änderung geben.

Ein Abstieg ist in dieser Saison nicht mehr möglich für die Habinghorster. Denn zwei Herner Mannschaften haben sich im Laufe der Saison bereits aus der Liga abgemeldet. Doch die VfB-Jungs wollen auch in die ganz andere Richtung der Tabelle klettern, nämlich nach oben.

Der Kampfgeist ist vorhanden

Erklärtes Ziel sei es laut Trainer Reiß, einen einstelligen Tabellenplatz zu sichern. Unterstützung erfährt er durch die beiden Co-Trainer Abdelkalder Errafai und A-Jugend-Spieler Jan Wehnes. "Wir sind aktuell auf dem 11. Platz, ein Platz zwischen dem 5. und 9. Platz müsste diese Saison noch zu schaffen sein", so Reiß, der selbst auch aktiv bei den VfB-Senioren spielt und weiß, dass man mit Kampfgeist viel erreichen kann. Und Kampfgeist ist vorhanden, wie Mannschaftskapitän Julian Morgner bestätigt: "Die Chancen in der Saison sind vielleicht nicht die besten, aber wir machen das beste draus und geben Spiel für Spiel unser Bestes und kämpfen."

Zum Trainerteam dieser Mannschaft gehört Reiß schon seit fünf Jahren, die beiden Co-Trainer sind erst im letzten Jahr dazugestoßen. Doch mehr Jahre sollen es bei Reiß nicht werden. "Ich kann den Jungs nicht mehr viel beibringen, ich habe alle meine Erfahrungen weitergegeben", sagt der Trainer entschlossen und führt gleich an: "Meine Trainerkollegen Errafei und Jan Wehners übernehmen das dann in der nächsten Saison."

In der Zeit seines Trainer-Daseins hat Reiß bei allen seinen Spielern - und zehn sind von ihnen von Beginn an dabei - eine Entwicklung in ihrer fußballerischen Leistung festgestellt. Darüber ist er sehr stolz, denn einfach ist die Kommunikation mit den Jungs nicht immer in einem Alter, in dem die Pubertät auch mal den Ton vorgibt. Er lobt ihr taktisches Spielverständnis, was mit den Jahren immer weitergewachsen ist. "Wir müssen nur noch ein bisschen mehr an unserer Offensive arbeiten", verrät er.

Wichtig ist dem Trainerteam, den jungen Heranwachsenden eine sinnvolle Beschäftigung in ihrer Freizeit zu bieten, "sie von der Straße zu holen", wie der Trainer sagt, ihnen aber auch zu vermitteln, wie eine Mannschaft funktioniert. "Unsere Trainer motivieren uns von Spiel zu Spiel neu, nie aufzugeben", sagt Mannschaftskapitän Julian Morgner.

Eine recht ausgeglichene Kreisliga A

Was auch Trainer Reiß bei der Mannschaft schon aufgefallen ist, sind der starke Zusammenhalt, die Freundschaften, die sich mit der Zeit ergeben haben und der Kampfgeist auf dem Platz. "In der letzten Saison haben wir fast jedes Spiel verloren, waren letztlich Tabellenletzter, doch in dieser Saison ist es wirklich besser geworden", so der Trainer. "Vier bis fünf Gegner sind sehr stark, doch ansonsten ist das eine recht ausgeglichene Liga, wo jeder jeden schlagen kann." Das sowie der große Zusammenhalt in der Mannschaft machen Mut für die nächsten Spiele, findet Trainer Reiß und hofft auf eine Glückssträhne im nächsten Spiel gegen den Dritten Westfalia Herne II.

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