Juniorenfußball

Das Erfolgsgeheimnis der A-Junioren des SC Arminia Ickern

Ein Kern der A-Juniorenfußballer des SC Arminia Ickern steht schon seit den Minikickern zusammen auf dem Platz. Nichtsdestotrotz gibt es manchmal Meinungsverschiedenheiten im Team.

Das Team um Trainer Marcus Golabek und Co-Trainer Markus Pizolka spielt größtenteils schon seit den Minikickern zusammen Fußball. Die gleiche Grundschule und die gleiche Wohngegend spielten damals in die Entscheidung vieler Eltern mit hinein. Zwischenzeitlich gab es Wechsel, doch viele Spieler sind zum Team zurückgekehrt. Eine "gute Kameradschaft untereinander" sei ein großer Vorteil, der die Arbeit mit den Jungs entscheidend erleichtere, verrät Golabek sein Erfolgsgeheimnis.

Was durch einen Zufall begann, ist heute eine kleine Erfolgsgeschichte. Trainer Marcus Golabek sprang damals vor 15 Jahren als Spielervater auf dem Trainerposten beim SC Arminia Ickern ein.

Die Trainer verfolgen einen ähnlichen Ansatz

Schnell merkte er, wie viel Spaß es ihm mache, den kleinen Minikickern etwas beizubringen. Zwei Jahre später kam Markus Pizolka, ebenfalls Spielervater, dazu und unterstützt Golabek bis heute. "Wir waren früher selbst Mannschaftskollegen", erzählt Golabek. "Wir haben einen ähnlichen Ansatz und sprechen zu den Jungs mit einer Stimme."

Auch die Kommunikation zwischen Vater und Sohn funktioniere bei beiden Spielervätern gut, auch heute noch. So erzählt zum Beispiel Pizolkas Sohn und zudem der Spielführer des Teams, Leon Pizolka: "Manchmal gibt es eine kleine Meinungsverschiedenheit auf dem Platz, mehr aber auch nicht." Ähnlich beschreibt es Trainer Golabek: "Manchmal merke ich, dass ich mehr von meinem Sohn erwarte, dann wird drüber diskutiert, aber dann ist auch wieder alles gut", sagt er. Ein gesundes Maß an Disziplin in der Mannschaft sei dem Trainergespann wichtig, gerade weil die Spiele der Jungs stets für Sonntagmorgens angesetzt sind.

Als C-Altjahrgang sowie in beiden B-Jahrgängen gewannen die heutigen A-Junioren jeweils den Meistertitel - bis heute harmonieren sie noch gut und stehen kompakt. "Die Spieler haben einen großen Teamgeist", stellt der Trainer immer wieder fest. Einige der Spieler dürfen auch schon in Testspielen bei den Senioren aushelfen. Dort finden sie sich mittlerweile schnell ein, was durch viel Lob des Seniorentrainers Stephan Böhm begünstigt wird.

Auf die Senioren ist auch das A-Jugend-Training ausgerichtet, um einen "nahtlosen Übergang" hinzubekommen, wie Golabek festhält. Denn zur nächsten Saison wird ein Großteil der Mannschaft (sieben bis acht Spieler) in die höhere Altersklasse übergehen. Um gut vorbereitet zu sein, trainieren die Trainer mit ihren Schützlingen verschiedene Spielsysteme, das richtige Laufen und Abstandhalten sowie besonders das Kopfballspiel. "Die Jungs verstehen die Spielsysteme, nur hapert es manchmal noch an der Umsetzung", sagt Marcus Golabek.

Dieses Team sieht der Coach als Favorit in der Kreisliga A

Momentan befinden sich die Ickerner Kreisligisten mit dem siebten Platz im "guten gesicherten Mittelfeld", wie der Trainer festhält, allerdings "mit Luft nach oben". Als Favoriten bezeichnet Golabek in dieser Saison aber nicht seine Mannschaft, sondern die der SG Castrop. "Die haben in diesem Jahr eine gute Truppe zusammen. Jetzt Sonntag spielen wir gegen BV Herne Süd, die mit der SG punktgleich sind. Es wäre schön, wenn wir den Hernern die drei Punkte stehlen und so der SG ein bisschen Vorteil verschaffen", sagt Golabek augenzwinkernd. "Als Castroper Mannschaften müssen wir gegen die Herner doch auch ein bisschen zusammenhalten."

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