Juniorenfußball-Kreispokal

Groß-Tor nährt Frohlinder Hoffnung auf eine Überraschung

Castrop-Rauxel - Die A-Junioren-Fußballer des FC Frohlinde (Kreisliga A) unterlagen am Samstag im Kreispokal-Finale dem Bezirksligisten Westfalia Herne mit 1:4 (1:3).

Von Jens Lukas,

Grün ist die Hoffnung. Und eben eine solche hatten die A-Junioren-Fußballer des FC Frohlinde in ihren neuen grünen Trikots am Samstag während des Kreispokal-Endspiels in Herne-Börnig. Sie hatten Chancen zum 2:2-Ausgleich mussten sich aber am Ende mit 1:4 (1:3) dem eine Spielklasse höher beheimateten Bezirksligisten Westfalia Herne beugen.

Ex-Frohlinder trifftFCF-Trainer Rüdiger Katola gestand ein: "Die Herner waren uns in puncto Cleverness voraus. Das hat den Unterschied ausgemacht." Zudem waren drei der Gegentore von individuellen Fehlern der Castrop-Rauxeler begünstigt. Wie etwa in der Szene, die zum Strafstoß zum 0:1 (13.) führte. Hier hatte Jonas Pepping unglücklich agiert. Der ehemalige Frohlinder Robin Metz nutzte den folgenden Foulelfmeter zur Führung.

Schade sei laut Katola gewesen, dass seine Schützlinge ihren Respekt vor dem Favoriten erst nach dem 0:2 (23.) abgelegt hätten. Dann gelang ihnen auch das 1:2 (36.) durch einen Abstauber von Niklas Groß. Ilias Homann hatte über Linksaußen durchgesetzt und auf das Tor geschossen. Westfalia-Keeper Joel Küpper konnte den Ball nur an die Latte lenken - und Groß schob ein. Niklas Groß war es auch, der wenig später das mögliche 2:2 auf dem Fuß hatte, aber an Küpper scheiterte.

Kurz vor der Pause vertändelte Frohlindes Joan Osvaldo Guerrero Mercedes den Ball, was zum vorentscheidenden 1:3 (43.) führte. Hier liefen gleich zwei Herner allein auf Torwart Gerome Folke zu. Trotz des Rückstandes und des Treffers zum 1:4 (72.) ließ sich die Katola-Team nicht unterkriegen. Der Coach sagte: "Wir hatten uns vorgenommen, uns nicht abschießen zu lassen - und das ist und auch gelingen."

Brüder spielen zusammenIn der zweiten Halbzeit wechselte Rüdiger Katola auch einige B-Junioren, die sich nahtlos einfügten. So kam es auch das Kapitän Tim Kuit mit seinem jüngeren Bruder Nick auf dem Platz stand.

Rüdiger Katola betonte: "Die Final-Teilnahme ist ein großer Erfolg für uns, wenn man an die Vorgeschichte dieser Mannschaft denkt." Zu Saisonbeginn hatte der FC Frohlinde durch Abgänge zur Spvg Schwerin nämlich keinen spielfähigen Kader. Katola betonte: "Es ist meinem Co-Trainer Reinhard Pepping und Geschäftsführer Jürgen Ewers zu verdanken, dass wir überhaupt ein Team haben."

Als Vize-Pokalsieger bekamen die Frohlinder eine Prämie von 100 Euro überreicht. Diese werden beim Training in Pizza investiert.

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