Kampf um Klassenverbleib

Der TuS Henrichenburg setzt Hoffnung auf Heimspiel-Quartett

Henrichenburg - Die Kreisliga-A-Fußballer des TuS Henrichenburg haben nach 17 Spielen gerade einmal vier Punkte gesammelt. Ein 3:2-Sieg bei Germania Lenkerbeck im November, ein 1:1-Remis beim VfB Waltrop im Dezember - das sind die einzig beiden erfolgreichen Spiele des TuS Henrichenburg in dieser Spielzeit. Zum Start der Saison blieb der TuS gar zwölf Partien lang ohne Punkt. Wir haben die Lage der Henrichenburger analysiert.

Hat der TuS überhaupt noch eine reelle Chance die Klasse zu halten?

Das Team um Spielertrainer Christian Grum hat als 15. elf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer, allerdings auch ein Spiel weniger absolviert als der VfB Waltrop (14.). Die SF Germania Datteln stehen als Schlusslicht mit drei Punkten sogar noch schlechter dar. 13 Partien muss der TuS noch absolvieren. "Die Hoffnung ist da, wir werden bis zum letzten Spieltag kämpfen", sagt Henrichenburgs Christian Grum.

Wo liegen die Probleme des TuS Henrichenburg?

Vor allem in der Personalsituation. Viele Spieler fehlen verletzt oder krankheitsbedingt. "Sonntags sind wir froh, wenn überhaupt 11 bis 14 Spieler zusammen bekommen", so Grum, "momentan würfeln wir die Aufstellung eher zusammen." Unter den fehlenden Akteuren sind zudem einige erfahrene Leistungsträger, zum Beispiel René Niewind und Fabian Kinsler.

"Einige Spieler kommen auch gerade erst aus langen Verletzungen wieder oder haben längere Zeit nicht gespielt, wie beispielsweise Lukas Wels", sagt Spielertrainer Grum. Daraus resultiert die fehlende Fitness. "Nach 50 bis 55 Minuten sind wir platt", so der Trainer. Das spiegelte sich auch am Sonntag wider, als der TuS bis zur 60. Minute "lediglich" mit 0:1 hinten lag, dann aber noch vier Treffer kassierte.

Wie schätzt Henrichenburg Spielertrainer Christian Grum die Lage ein?

"Wir hoffen, dass der eine oder andere in den nächsten Tagen oder Wochen zurückkommt", sagt Grum. Allerdings ist er auch Realist. "Wir müssen uns nichts vormachen, das ist eine sehr schwierige Situation", so der Spielertrainer. Beim Training herrsche aber keine schlechte Stimmung, auch sei die Zahl der Trainingsteilnehmer stets im zweistelligen Bereich.

Zudem gebe es in Sachen Personalsituation etwas Hoffnung, dass bereits am Sonntag, 4. März, gegen den Tabellenzweiten FC Leusberg einige Spieler zurückkehren könnten.

Wie sieht das Restprogramm des TuS Henrichenburg aus?

Nach dem Heimspiel gegen Leusberg geht es für den TuS gegen Teams aus dem oberen Tabellenmittelfeld: Auswärts bei der DJK Erkenschwick (7.), zu Hause gegen Borussia Ahsen (6.) und bei SW Röllinghausen (5.). Hoffnung machen die letzten sechs Saisonspiele, von denen insgesamt fünf Partien auf dem heimischen Sportplatz an der Lambertstraße stattfinden.

Vier dieser Heimspiele trägt der TuS gar in Folge aus - alle im Mai. Zunächst gegen Schlusslicht Germania Datteln, dann gegen den SV Hochlar (11.), die DJK Germania Lenkerbeck (13.) und SW Meckinghoven (9.). Spätestens dieser Monat wird also die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt bringen. Grum sagt: "Wenn wir bis dahin immer noch die Chance haben, den Klassenverbleib zu schaffen, werden wir natürlich alles in die Waagschale werfen, um das auch zu schaffen."

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