Korfball

Der Nachwuchs des Schweriner KC lernt spielerisch die Regeln

Die F1-Junioren der Korfballer des Schweriner KC sind gerade dabei, die Regeln zu verinnerlichen. Die Trainer müssen wiederum die Frustrationsrate der jüngsten im Verein gering halten.

Bereits seit acht Jahren spielen die E- und F-Jugendkorfballer nach der Spielform des Monokorfballs, eine vereinfachte Variante, bei der nur zwei Jungen und zwei Mädchen ein Team bilden, ein Korb das Spielgeschehen bestimmt und auf deutlich kleineren Spielfeldern gespielt wird. Die Körbe sind niedriger als üblich, der Umfang der Körbe größer. "Wenn die Kleinen mit dem Sport anfangen, ist es für sie das Schwierigste, erst einmal den Korb zu treffen", erzählt Lennart Schwirtz, einer der drei Trainer, der selbst 24 Jahre Korfball-Erfahrung besitzt und bis vor kurzem noch in der 1. Seniorenmannschaft aktiv war. Zum Trainergespann gehören zudem Nicole Sprenge und Lorena Sellinghoff, die ebenfalls beide aktiv Korfball spielen und den Kleinen ein Vorbild sind.

Damit die Fünf- bis Achtjährigen nicht die Lust verlieren und am Ball bleiben, versucht das Trainerteam in die Aufwärmübungen spielerische Elemente einfließen zu lassen. Einzelne Wurfübungen tragen oftmals auch Wettkampfcharakter, der die jungen Spieler motivieren soll. Immer wieder finden dabei die Korfball-Regeln Gebrauch und Schritt für Schritt erarbeiten sich alle einen sicheren Wurf.

Der Schweriner KC braucht keine Werbung zu machen

Für den Spielbetrieb gemeldet sind neben der F1 auch eine F2 und F3, alle drei Mannschaften trainieren sie zu einer gemeinsamen Zeit. Rund 25 Kinder finden regelmäßig den Weg zum Training. "Zwanzig von den circa 25 Kindern nehmen am Spielbetrieb teil", so Schwirtz. Um Nachwuchs auf dem Spielfeld braucht er sich zurzeit nicht zu sorgen. "Werbung war kaum nötig, viele Kids haben einfach ihre Freunde mitgebracht", sagt er.

In der F1 spielen die Kinder, die bereits mindestens im zweiten Jahr Korfball spielen. "Eine gute Truppe", resümiert Schwirtz die letzten beiden Spieltage. "Bisher haben sie an beiden Tagen alles gewonnen und sind zurzeit ungeschlagener Tabellenführer." Das Ziel für die Saison steht fest: ungeschlagen bleiben und am Ende der Saison Meister werden. "Sieht ganz gut aus", sagt der Trainer optimistisch und sieht viel Potenzial im Nachwuchs.

Doch auch wenn das Körbe Werfen laut dem Trainer schon gut funktioniere, so müssen sich alle noch mehr im Verteidigen üben. "Falls das nämlich mit dem Meister werden klappt, spielen wir am Ende des Jahres gegen den F-Jugend-Meister aus dem Rheinland. Und da wollen wir natürlich gut dastehen", sagt Lennart Schwirtz.

Der Umgangston spielt eine wichtige Rolle

Wichtig ist dem Trainergespann nicht nur die Weitergabe der Regeln, sondern auch einen guten Draht zu den Kindern zu haben. Dabei spiele auch der richtige Umgangston eine große Rolle. Doch das Allerwichtigste, auf das es schließlich ankommt, ist ihnen schon gelungen: die jungen Sportler für den niederländischen Spitzensport zu begeistern. Die Anmeldezahlen sprechen für sich.

Wie schwer es ist, als Anfänger den Korb zu treffen, hat unsere Redaktion übrigens beim Schweriner KC am eigenen Leibe erfahren:

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