Korfball-Regionalliga

Der HKC Albatros muss in der Relegation um den Klassenverbleib zu kämpfen

Die SG Pegasus war beim 25:34 eine Nummer zu groß für die Korfballer des HKC Albatros. Doch vor der Relegation um den Regionalliga-Verbleib ist den Albatrossen nicht bange.

Nach einer Partie mit vielen Höhen und Tiefen muss der Henrichenburger Korfball-Club Albatros um seinen Verbleib in der Regionalliga Nord-West bangen. Beim Spiel des Tabellensechsten gegen den Erstplatzierten SG Pegasus aus Bergisch-Gladbach unterlag der HKC mit 25:34 (12:22).

Besonders in der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft von Trainer Marc Lüßer deutliche Probleme. "Wir waren in der ersten Hälfte fast gar nicht am Gegner dran", empfand etwa der Spieler Jan Rzisnik. Marc Lüßer ergänzte dazu: "Pegasus hatte auch einfach eine sehr hohe Treffequote." Besonders im Angriff stieß Albatros hingegen auf Probleme und beendete schließlich die erste Halbzeit mit einem Treffer zum 12:22.

So erklärt der HKC seine eigene Aufholjagd

So leicht wollten die Henrichenburger jedoch nicht aufgeben und eröffneten die zweite Hälfte mit zwei Körben. Nach einem verwandelten Freiwurf der SG Pegasus schloss der HKC weiter auf und konnte schließlich mit einem Freiwurf das 20:23 machen "Wir dachten, jetzt ist eh alles egal und waren deshalb viel ruhiger", erklärte Jan Rzisnik die Aufholjagd.

Nachdem Albatros den Anfang der zweiten Halbzeit klar dominiert hatte, erholte sich die SG Pegasus im weiteren Verlauf der Partie wieder und baute mit vier Treffern die Führung aus. Nach einigen Körben von beiden Mannschaften musste sich der HKC Albatros schließlich geschlagen geben und blieb damit zum Ende der Saison auf dem Relegationsplatz.

Der HKC Albatros gibt sich vor der Relegation kämpferisch

In einem Spiel gegen TuS Schildgen 3 entscheidet sich nun, ob die Mannschaft in der Regionalliga verbleibt oder in die Oberliga absteigt. Trotz aller Enttäuschung nach dem Ergebnis geben sich Spieler und Trainer aber kämpferisch und sind zuversichtlich. "Der Gegner ist egal, die Spieler sind egal, wir halten die Klasse!", sagt dazu Marc Lüßer. Albatros sei in der Regionalliga zuhause, die Leistungen hätten in der letzten Saison vor allem wegen einer großen Zahl von Verletzten gelitten. "Gegen Ende ging es dann wieder bergauf." Jan Rzisnik bemängelt dazu, dass besonders auch die "Kaltschnäutzigkeit im Abschluss" gefehlt habe. "Wir müssen selbstbewusst sein."

Die SG Pegasus wiederum spielt nun in den Play-Offs gegen den KV Adler Rauxel um die Meisterschaft.

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