Korfball-Regionalliga

Albatrosse suchen Anschluss zu Pegasus 2, Schwerin trifft auf den Titelverteidiger

Wichtige Spiele stehen am Sonntag, 10. Februar, für den Schweriner KC und den HKC Albatros in der Korfball-Regionalliga an. Der SKC schaut nach oben, der HKC möchte nicht absteigen.

Vor einer mächtig hohen Hürde stehen am Sonntag, 10. Februar, die Regionalliga-Korfballer des Schweriner KC (4.). Sie setzen sich mit dem Titelverteidiger SG Pegasus Rommerscheid (2.) aus dem Rheinland auseinander. Das Duell geht ab 12.45 Uhr in der ASG-Sporthalle über die Bühne. Mit einem Sieg können die Gäste den ersten Platz von den spielfreien Adler Rauxel zurückerobern.

Die Schweriner benötigen einen Sieg, um ihre nur noch theoretische Chance auf einen der ersten beiden Tabellenplätze zu wahren. Diese Ränge berechtigen zur Teilnahme an den Play-Off-Endspielen um den Titel in Deutschlands höchster Spielklasse.

10:23 im ersten Duell

Gegen Pegasus muss der SKC auf eine Nationalspielerin verzichten: Definitiv ausfallen wird Johanna Gnutt wegen eines Muskelfaserrisses: Sie wird erst wieder im Saison-Endspurt mitwirken können. Im Hinspiel zogen die Schweriner deutlich mit 10:23 den Kürzeren.

Auch für den HKC Albatros aus Henrichenburg steht am Sonntag eine wichtige Partie im Spielplan. Die Castrop-Rauxeler sind in Bergisch Gladbach Gäste des ebenfalls abstiegsgefährdeten Aufsteigers TuS Schildgen 2. Los geht es um 16.15 Uhr in der Sporthalle "Im Kleefeld". Der HKC ist Vorletzter mit zwei Punkten auf dem Konto. Schildgen 2 ist punktloses Schlusslicht.

Hoher Hinspielsieg

Das Hinspiel konnten die Albatrosse mit 32:19 für sich entscheiden. HKC-Spieler und -Sprecher Jan Rzisnik betonte: "Wir wollen dort weitermachen, wo wir bei der knappen 16:18-Niederlage gegen Spitzenreiter Adler Rauxel aufgehört hat."

Im Fußball würde man von einem "Sechs-Punkte-Spiel" sprechen, meint Rzisnik. Denn nur mit einem Sieg kann der HKC den Anschluss zur SG Pegasus 2 (5.) halten. Deren Platzierung berechtigt zur Teilnahme an einer Relegation gegen den Abstieg.

Schildgen agiere traditionell sehr offensiv, weiß Rzisnik: "Das heißt: Wir müssen in der Verteidigung konzentriert bleiben und unsere Angriffe konsequent zu Ende spielen." Auf der Frauen-Seite fehlt neben den Langzeitverletzten jetzt auch Maria Gurk (Sprunggelenk). Bei den Herren fehlt nur Ron Menzel. Sein Auslandssemester endet in der kommenden Woche.

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