Sportgeschichten

Ein heimischer Fußballer macht es einfach mit Links

Den 3. Februar 2019 wird der Habinghorster Gökhan Gül nicht so schnell vergessen. Warum? Das haben wir in unseren Geschichten "Auf der Außenbahn" aufgeschrieben.

Gökhan Gül, aus Habinghorst stammender Fußballprofi, ist bei seinem neuen Verein SV Wehen Wiesbaden (3. Liga) nach dem zweiten Spiel komplett angekommen. Denn er erzielte gegen Hansa Rostock den 2:0-Siegtreffer. Der 20-Jährige setzte in der 88. Minute per Linksschuss aus 17 Metern den Ball flach ins Netz - ein Joker-Tor. Denn Gökhan Gül wurde fünf Minuten zuvor von seinem Coach Rüdiger Rehm eingewechselt. Gül sagte am Montag: "Ich glaube, das war mein erstes Tor per Linksschuss in meiner Laufbahn."

Friedhelm "Fitze" Reimann, ehemaliger Oberliga-Handballer des TuS Ickern, hat ein Wochenende mit viel Sport verlebt. Am Samstag wurde er für seine Teilnahme an den Prüfungen zum Sportabzeichen 2018 ausgezeichnet. Der Ickerner hatte zum 15 Mal in Folge mitgemacht und stand in der Europahalle auf der großen Bühne. Am Sonntag war er - wie gewohnt - in der Sporthalle an der B235 zu sehen. Dort sorgte er mit einem Wischer dafür, dass es bei der Kreisliga-Partie des TuS Ickern gegen den TuS Hattingen 3 keine Schweißflecken auf dem Spielfeld gab. Der Sonntag war ein abgespeckter als gewohnt für "Fitze" Reimann. Denn eigentlich pfeift er oft zumindest eine Jugend-Partie.

Ute Spengler, Sportabzeichenwartin im Stadtsportverband (SSV), durchquerte am Samstagabend beim Neujahrsempfang des Bürgermeisters mehrfach die komplette Europahalle. Denn sie hatte sich mit Bekannten an einen Tisch in der letzten Reihe gesetzt. Weshalb sie für die Ehrung ihrer Sportabzeichen-Absolventen sowie die Laudatio auf den Korfball-Pionier Heinz Opalka (Ehrenpreis Sport) jeweils den gesamten Teppich abschritt, der in der Mitte des Saales verlegt worden war. Sie sagte dazu: "Das ist für mich kein Problem. So hatten wir zudem einen Überblick über alle Gäste im Saal."

Martijn Egbers, holländischer Billardspieler in Diensten des ABC Merklinde, spielt quasi in den Niederlanden in seinem eigenen Verein - wenn man nach dem Klubnamen geht. Wie ABC-Spieler Christian Pöther berichtete, der auch dort im Ausland in der Mannschaft mitspielt, tragen die Billardvereine den Namen ihrer Sponsoren. Der Vater von Martijn Egbers hat einen Autozubehörhandel und unterstützt den Verein seines Sohnes. Der Klub heißt somit "Egbers/Beek". Pöther, der am Wochenende zweimal dort spielte bevor er seine Deutschlandtour nach Coburg startete, erzählte: "Der erste Name benennt den Sponsor, der zweite den Ort."

Hermann Pfadenhauer, mitverantwortlich im Trainerteam der D-Jugend-Handball-Mannschaft des TuS Ickern, hatte in den vergangenen Tagen mehrfach mit zwei Sporthallen gleichzeitig ein Problem. Das Abschluss-Training vor dem Spiel beim Bochumer HC sollte eigentlich in der Sporthalle der Realschule stattfinden. Doch die Türen blieben aus Krankheitsgründen geschlossen. Pfadenhauer blieb vor Ort, bis er auch den letzten Spieler zur großen Halle an der B235 lotsen konnte. Am Sonntag in Langendreer hatten es die Ickerner auch mit zwei benachbarten Hallen zu tun. Das wurde erst beim Betreten bemerkt der ersten. Weshalb der TuS-Tross schnell mit Sack und Pack ein paar Meter weiter auf das richtige Parkett umzog.

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