Sportgeschichten

Der neue Arminen-Trainer wurde verwechselt

Stephan Böhm, der neue Coach von Arminia Ickern, bekam nach seinem Debüt nette Glückwünsche - und eine Frage zu seinem Bild in der Zeitung. Unsere Anekdoten vom Wochenende.

Stephan Böhm, der neue Trainer der Kreisliga-A-Fußballer des SC Arminia Ickern, bekam am Sonntag - noch während seines Debüts in Ickern im Testspiel gegen Viktoria Kirchderne II (4:1/Kreisliga B) Glückwünsche zur seiner neuen Aufgabe. Im Internet bei Facebook hatten einige seiner Weggefährten den Online-Artikel dieser Zeitung kommentiert. So auch von Martin Heins, A-Junioren-Trainer des TuS Witten-Stockum. Dieser fragte, warum zu dem Text denn ein Foto des ehemaligen BVB- und aktuellen Leverkusen-Trainers Peter Bosz gestellt worden sei? Wurde aber gar nicht. Mit der fehlenden Haarpracht ähnelt Böhm lediglich ein wenig dem Profi-Coach.

Wolfgang Reuter, Pressewart der Billardfreunde Schwerin, hatte am Wochenende von großen Fußstapfen berichtet, die jetzt der Ex-Vorsitzende Michael Majcherski nach 21 Jahren an der Spitze des Vereins hinterlassen hat. In die jetzt der neu gewählte David Hafemann schlüpfen muss. Reuter erinnerte daran, dass dies seinerzeit vor seiner Wahl auch Majcherski machen musste. Er hatte damals Bodo Rümke nach dessen 20-jähriger Amtszeit abgelöst. Majcherski macht das so gut und zuverlässig, dass er seit dem Jahr 2018, als der Verein seinen 90. Geburtstag feierte, nun als Rekord-Vorsitzender in die Vereins-Annalen eingeht.

Dennis Hasecke, Trainer der SG Castrop, ärgerte sich am Wochenende maßlos darüber, dass der Kunstrasen an der Bahnhofstraße so früh gesperrt wurde und das Testspiel gegen den TuS Sinsen (Westfalenliga) somit ausfiel. Er selbst wäre allerdings nicht dabei gewesen, weil seine Tochter in der Rhythmischen Sportgymnastik einen Wettkampf für den TV Wattenscheid in Borken bestreiten musste. Hasecke betonte: "Am Sonntag wäre ich beim Fußball gewesen, aber der Samstag ist dann für die Familie frei."

Uwe Banach, Kassierer des SV Wacker Obercastrop, stand warm eingepackt mit einer langen Trainerjacke neben Chefcoach Aytac Uzunoglu beim Testspiel "auf Schwerin" (4:1) an der Seitenlinie. Als die Spieler in der Halbzeitpause in die Kabine gingen, "flüchtete" der Obercastroper - wie viele andere Zuschauer auch - in die Räume des Vereinshauses am Grafweg. Er erklärte hinterher auch, warum er es so eilig hatte: "Trotz der langen Jacke hat der Wind den Regen immer wieder gegen meine Hose gepeitscht. Die war ganz nass und ich habe mich eine Viertelstunde an die Heizung gestellt."

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