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Wann kann auf den Plätzen endlich wieder gespielt werden?

Fußball und Handball

Wie geht es weiter? Verbandsspitzen tagen per Videokonferenz

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Bislang galt der 19. April im Amateurfußball und dem westfälischen Handball als „das“ Datum, bis zu dem der Spielbetrieb ausgesetzt werden musste. Dieses Datum ist nicht mehr zu halten – womit die Verbandsspitzen wieder am Zug sind.

Am Donnerstagabend (16. April) werden – jeweils per Videokonferenz – die Entscheidungsträger des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) und des Handballverbandes Westfalen (HVW) beraten, ob und wie es weitergeht. Die Tendenzen dürften dabei in höchst unterschiedliche Richtungen gehen. 

Abbruch im Handball wird immer wahrscheinlicher

Beispiel Handball: Schon zu Monatsbeginn hatte der HVW bekanntgegeben, dass es im Falle eines Abbruchs keine sportlichen Absteiger in der seit Mitte März unterbrochenen Saison geben würde. Da die Sporthallen für weitere Wochen dicht bleiben, dürfte vieles also auf einen endgültigen Saisonabbruch hinauslaufen. 

Ein Abbruch zieht weitere Fragen nach sich. Müssen Ligen aufgestockt werden, wenn es keine Absteiger, aber möglicherweise Aufsteiger gibt? Was bedeutet das für den kommenden Spielbetrieb? Wie gestaltet sich der bereits abgebrochene Jugendspielbetrieb im Handballverband Westfalen und imHandballkreis Industrie, in dem es noch keine Qualifikationsspiele gegeben hat? Und welches Datum wird überhaupt anvisiert werden können für eine neue Handball-Saison?

Zwangspause bei Fußballern dürfte verlängert werden

Beispiel Fußball: So weit dürfte der FLVW bei seiner Videokonferenz nicht gehen. Der hiesige Kreisvorsitzende Hans-Otto Matthey kann sich eher vorstellen, dass es zu einer weiteren Aussetzung des Spielbetriebs kommen wird. „Mittlerweile sind wir durch die jüngsten Beschlüsse auf Verbandsebene sehr flexibel geworden“, findet der Funktionär. 

Einen Abbruch der Saison, wie ihn einige Vereine auch aus der Region fordern, ist für Matthey imFußballkreis RE wie auch in Westfalen nur schwer vorstellbar: „Mein Eindruck ist, dass die Vereine die sportliche Entscheidung und auch Spiele mit Zuschauern wollen.“ 

So genannte „Geisterspiele“ hält auch Matthey im Amateurfußball für abwegig: „Auch wenn es nicht die großen Summen sind, brauchen die Vereine die Einnahmen durch Eintrittsgelder und den Verkauf von Würsten und Getränken, um die Kosten etwa für Schiedsrichter zu decken.“ 

Sorgen, die nur noch Fußball und Handball haben

Fußball und Handball sind die einzigen Populärsportarten, die noch vor solch weitreichenden Entscheidungen stehen.Im Basketball, Volleyball oder Tischtennis ist die Saison bereits vorzeitig beendet worden.

Das ist der Stand der Dinge im Fußball. 

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