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Tobias Fuchs traf doppelt.

4:1-Derbysieg gegen Kültürspor

DJK Sportfreunde beenden Mini-Krise

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DATTELN - Die 1:11-Packung bei RW Erkenschwick haben die Spieler der DJK Sportfreunde augenscheinlich gut verdaut. Auch, dass es am Mühlenweg die vierte Niederlage in Folge gab für die Mannschaft von Lars Frieg, der am Donnerstagabend nicht am Südringweg sein konnte und von Klaus Reichardt vertreten wurde, schien abgehakt zu sein. Mit einem 4:1 (1:0)-Sieg im Derby gegen Kültürspor beendeten die Südring-Kicker ihre Mini-Krise eindrucksvoll.

Im ersten Durchgang waren es aber zunächst die Gäste, die mit Selbstvertrauen nach dem 5:1 gegen Westerholt mehr Spielanteile besaßen. Nach einer Ecke setzte Sinan Agan den Ball per Kopf knapp am Tor vorbei (7.). Dann tauchte Furkan Kirazli alleine vor Torwart Björn Rittner auf, doch der DJK-Keeper blieb Sieger (18.). Eine Minute später bot sich den Hausherren die erste Chance. Der stramme Schuss von Tobias Fuchs aus 25 Metern flog knapp am Tor von Remzi Civelek vorbei.

Die Sportfreunde waren nun besser im Spiel. Und hätten in Führung gehen können. Doch Hendrik Zabel traf aus guter Position nur den Pfosten (25.). Nach einem Angriff über Emrah Bicakci, der den Ball von rechts in die Mitte passte, verstolperte Sahin Civelek das 0:1 (28.). Dann war es Zabel kurz vor der Pause, der mit einem Schuss aus 20 Metern über den etwas zu weit vor seinem Kasten stehenden Civelek zum 1:0-Pausenstand traf.

Die Vorentscheidung fiel kurz nach Wiederanpfiff, als Tobias Fuchs einen direkten Freistoß aus knapp 30 Metern zum 2:0 in die Maschen jagte (52.). Fuchs legte das 3:0 nach, als Hendrik Sander den Ball von rechts in die Mitte spielte, wo Marvin Schirrmacher verpasste, Fuchs von der Strafraumgrenze jedoch ins leere Tor traf. Bicakci nährte Kültürspors Hoffnung auf eine Wende mit dem 3:1 per Foulelfmeter (71.).

Doch dann verflachte das Spiel zunehmend. Stimmung kam erst in der Schlussphase noch einmal auf am Südringweg. Allerdings spielte sich das Geschehen dabei eher abseits des Fußballplatzes ab. Etwas gefrustet monierten einige Kültürspor-Spieler auf der Ersatzbank fast jede Entscheidung des Schiedsrichters. Es kam zu einigen Wortgefechten, an denen auch Zuschauer beteiligt waren. Die anschließende Rudelbildung löste sich aber schnell auf. Und kurz nach dem der eingewechselte Steffen Meurer aus zwölf Metern volley zum 4:1 traf (86.), war Schluss.

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