Ahsen II vergibt zu viele Chancen

Konsequente Horneburger entführen drei Punkte vom Gerneberg

DATTELN - Ginge es nach der Anzahl von Torchancen, ein Unentschieden wäre wohl das gerechtere Ergebnis gewesen. Die drei Punkte nahm am Sonntag trotzdem der SV Horneburg vom Ahsener Gerneberg mit. Und zwar vor allem, weil das Team von Michael Blum endlich konsequent mit seinen Tormöglichkeiten umging.

Die Ahsener Reserve begann frech und setzten den SV Horneburg gleich mal unter Dauerdruck. Und noch bevor sich das Team von Michael Blum sortieren konnte, stand’s auch schon 1:0. Patrick Kamp im Sturmzentrum setzte sich nach einem steilen Pass im Laufduell gegen Martin Tegtmeier durch und düpierte gleichzeitig auch noch SVH-Keeper Christoph Küpper – 1:0 (8.). Allmählich hatten sich dann aber auch die Horneburger gefunden. Es entwickelte sich ein schnelles, äußerst sehenswertes Spiel, in dem die Blum-Elf nun zunehmend stärker wurde. Das machte sich auch im Ergebnis bemerkbar. Tegtmeier zirkelte eine 50-Meter-Flanke auf den Kopf von Sedat Kilicarslan, der freistehend zum Ausgleich einköpfte (19.).

Die Partie blieb hart umkämpft, was vor allem fürs Mittelfeld galt. Nach vorne ging’s auf beiden Seiten mit schnellen Bällen, die auf dem nassen Rasen aber hüben wie drüben zu selten ihren Adressaten fanden. In die Halbzeit ging der SVH trotzdem mit einer Führung: Michel Pfeiffer spielte mit der Ahsener Abwehr Katz und Maus und bediente Florian Busch, der aus kürzester Distanz nur noch einschieben musste (41.).

Nach dem Pausentee schien sich die Ahsener Reserve einiges vorgenommen zu haben. Wie schon in Durchgang eins hielt die Weber-Elf den Druck sehr hoch und kam relativ zügig zu guten Möglichkeiten (Schmülling, Kunath, Kamp). An Schlussmann Küpper war aber kein Vorbeikommen.

Während die Gäste bei Kontern gefährlich blieben, veranstaltete Ahsen in der Schlussphase so etwas wie ein Scheibenschießen: Weber traf mit dem Kopf nur die Latte (81.), Kunath scheiterte an Küpper (83.), gleiches galt für Miller (84.), Jantos (84.) und erneut Weber (85.). Für die endgültige Entscheidung sorgte dann Kilicarslan, der mit dem Kopf zum 3:1 traf (89.).

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