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Trainer Martin Karbe war zufrieden mit der Leistung seines Teams.

Basketball

Dattelner Miniaufgebot verkauft sich in Ahaus gut

DATTELN - Die verletzungs- und krankheitsbedingten Personalprobleme blieben den Bezirksliga-Basketballern des TV Datteln auch im letzten Hinrundenspiel treu – und so reichte es auch in Ahaus trotz starker Vorstellung nicht für einen Sieg. Die Dattelner unterlagen dem dortigen VfL mit 60:66 (18:16, 20:22, 18:20, 4:8).

Nur mit sechs Akteuren konnten die Dattelner die Fahrt nach Ahaus antreten, da Jan Kenkmann noch nicht wieder genesen war und Tom Warratz sich zuvor im U18-Spiel verletzt hatte. Auch von diesem Sextett gingen noch drei Spieler gesundheitlich angeschlagen in die Partie.

Zu Beginn der Begegnung wurden die Niners von einigen weiten Dreiern der Gastgeber überrascht und trafen selbst schlecht, sodass erst einmal eine Auszeit fällig wurde. Danach lief es an beiden Enden des Feldes deutlich besser und zum Viertelende stand eine knappe Führung zu Buche.

Die Partie blieb weiterhin ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Im letzten Viertel rückte dann bei beiden Teams der kämpferische Aspekt immer stärker in den Fokus und es wurde kaum noch getroffen. Allerdings leisteten sich die Niners in dieser insgesamt zerfahrenen Phase einige Ballverluste mehr als der VfL und mussten sich deshalb knapp geschlagen geben.

„Jeder Spieler hat am oberen Limit gespielt und seinen Beitrag geleistet“, resümierte Coach Martin Karbe, „ich würde gern sagen zu unserem Sieg, aber leider haben wir wieder verloren.“ Der rote Faden der Hinrunde knüpfte sich beim Aufsteiger aus den nicht enden wollenden Ausfällen durch Verletzung und Krankheit. „Mit zwei Siegen können wir natürlich nicht zufrieden sein“, so der Trainer, „allerdings gibt es an der sportlichen Leistung nur wenig auszusetzen.“ Immerhin profitieren die Dattelner vom vorzeitigen Rückzug von Citybasket Gelsenkirchen, wodurch der erste Absteiger bereits feststeht.

Zur jetzt anstehenden Rückrunde hoffen Team und Trainer, endlich einmal durchgängig in adäquater Besetzung in die Spiele gehen zu können.

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