Die Bewachung von Schwerins Angreifer Marcos Hill könnte ein Aufgabe für Eintrachts Martin Hölscher (r.)  werden.
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Die Bewachung von Schwerins Angreifer Marcos Hill könnte ein Aufgabe für Eintrachts Martin Hölscher (r.) werden.

Bezirksliga

Hülser dürfen ihr "Heimgesicht" nicht zeigen

  • Peter Koopmann
    vonPeter Koopmann
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DATTELN - Zuhause hui, auswärts pfui. So könnte man das bisherige Auftreten des TSV Marl-Hüls in der Bezirksliga beschreiben. Am Sonntag (15 Uhr) gastieren die Hülser im Duell der Aufsteiger bei der DJK Eintracht Datteln.

Die Stimmung bei den Hausherren ist nach dem überraschenden 1:0-Sieg in der Nachspielzeit bei Vestia Disteln natürlich besonders gut. „Nach den vielen Gegentoren, die wir zuletzt kassiert hatten, wollten wir in Disteln enger und kompakter stehen“, blickt Köhler eine Woche zurück, „vielleicht waren deshalb unsere Offensivbemühungen zu zaghaft. Das wurde erst ab der 70. Minute besser.“

Viel sagen kann Dattelns Trainer über den sonntäglichen Gegner nicht. „In der Tat ist es so, dass die Hüler zuhause stärker sind als anderswo. Vielleicht liegt es daran, dass sie dort auf Kunstrasen spielen. Mal sehen, wie sie mit unserem Naturrasen zurechtkommen.“

Einige Informationen hat er aber doch: „Die Mannschaft ist jung“, weiß er, „mit einigen Spielern, die auch zum Kader des Westfalenliga-Teams gehören.“ Eine besondere Gefahr geht von Torjäger Marvin Wloch aus. „Der hat mittlerweile acht oder neun Treffer auf seinem Konto“, weiß Köhler. Nach abgesessener Rotsperre ist Wloch am Sonntag wieder dabei. „Auf ihn müssen wir besonders aufpassen“, mahnt Köhler, der darüber nachdenkt, einen Sonderbewacher abzustellen. „Das“, so grübelt er, „könnte eine Aufgabe für Martin Hölscher oder Dennis Kämerow sein.“

Gedanken, wie der Gegner zu packen ist, macht man sich auch in Hüls. „Wir müssen endlich einmal auch auswärts unser Heimgesicht zeigen“, fordert Thorsten Jürgensmeier, Co-Trainer des TSV II. Neben Wloch meldet sich bei den Hülsern auch Kapitän Timo Heitkamp nach seiner Sprunggelenksverletzung als Abwehr-Stabilisator zurück. Thorsten Jürgensmeier: „Er kann nicht nur ein paar Minuten einspringen, sondern er hat schon wieder die Fitness für einen längeren Einsatz.“

„Egal, wer beim TSV spielt“, entgegnet Köhler, „wir wollen unser Spiel machen, damit die Hülser ihr ,Heimgesicht‘ nicht zeigen können.“

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