Marius Kusch wurde vom Deutschen Schwimmverband für die 50 und 100m Schmetterling bei der WM in Südkorea nominiert
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Marius Kusch wurde vom Deutschen Schwimmverband für die 50 und 100m Schmetterling bei der WM in Südkorea nominiert

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

Marius Kusch holt den Titel - der Bundestrainer gratuliert

DATTELN - Was für ein Auftritt vom Dattelner Ausnahme-Schwimmer Marius Kusch: Bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft knackte Kusch, der für die Stadtwerke München startet, persönliche Bestzeiten am laufenden Band und verteidigte souverän seinen Mannschaftsmeister-Titel.

Die Konkurrenz staunte Bauklötze und sogar Bundestrainer Henning Lambertz kam nach Kuschs herausragenden Auftritt persönlich zum Gratulieren vorbei. „Ich kann es gar nicht glauben, dass ich mich schon jetzt so extrem steigern konnte“, ist auch Marius Kusch selbst überrascht.

Denn noch im letzten Jahr startete der Dattelner an gleicher Stelle für die SG Essen, gewann mit seinem Verein damals schon den Titel. Seit August letzten Jahres schwimmt Kusch nun unter der Flagge der Stadtwerke München, konnte seine Zeiten unter seinem neuen Trainer Olaf Bünde bereits jetzt, nach nur einem halben Jahr, enorm steigern.

„Ich hatte mir eigentlich nur vorgenommen, einige der Favoriten anzugreifen und meine persönlichen Bestzeiten zu verbessern“, meinte der Dattelner Athlet, der im besten Falle um eine Medaille mitschwimmen wollte. Apropos Favoriten: Dazu zählten in diesem Jahr vor allem die Teams aus Potsdam, Neukölln-Berlin und natürlich Titelverteidiger SG Essen. Letzteres Team – so viel sei vorweg genommen – schaffte es nur auf Rang vier.

So war am Ende Marius Kusch der einzige Vorjahressieger, der seinen Titel verteidigen konnte. Auf vier von fünf Lagen stellte der Dattelner dabei sogar seine persönlichen Bestzeiten ein: Über 100 Meter Schmetterling verbesserte er sich von 53,64 Sekunden auf 52,24 Sek.. „Ich kann es gar nicht glauben“, betont Kusch noch einmal. Weitere Bestzeiten folgten über 100 Meter Freistil (49,17 Sek.), 200 Meter Freistil (1:46,98 Sek.) und 200 Meter Lagen (2:01,95 Sek.).

Am Ende setzten sich die Stadtwerke München mit satten 271 Punkten Vorsprung vor Potsdam durch. Dritter wurde das Team Neukölln-Berlin. Die SG Essen landete als Titelverteidiger bekanntlich nur auf Rang vier.

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