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Hinter dem Einsatz von Ahsens Torwart Philipp Jany steht ein großes Fragezeichen.

Fußball

Ahsen gegen Genclikspor, Meckinghoven bei Herta

DATTELN - Vor einer Woche waren die beiden Dattelner A-Ligisten SW Meckinghoven und SV Borussia Ahsen personell arg gebeutelt. Vor dem Spiel beim SV Herta Recklinghausen am Sonntag hat sich die Lage bei SW Meckinghoven entspannt. Ahsen pfeift vor der Partie gegen Genclikspor Recklinghausen weiter aus dem letzten Loch.

SV Borussia Ahsen – Genclikspor Recklinghausen (So., 15 Uhr):

„Der Endspurt in der Liga wird noch richtig spannend“, glaubt Ahsens Trainer Marcel Peters. Hinter Teutonia SuS Waltrop (61 Punkte), lauern Genclikspor (57), SuS Concordia Flaesheim (56) und der FC 96 Recklinghausen (56) nur auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters. „Wir wollen jedem ein Beinchen stellen“, fährt Peters fort, „aber bei uns dreht sich alles ums Personal.“

Dort hat sich in der vergangenen Woche wenig getan. Janis Selzer und Thomas Kilian sind zwar wieder dabei, dafür hat sich Serhat Gyven verletzt. Und ob Hendrik Maaß spielen kann, steht noch in den Sternen. Auch Torwart Philipp Jany hat es vor einer Woche bei der 0:1-Niederlage bei der DJK Spvgg. Herten erwischt. Er fiel unglücklich auf Schulter und Nacken und zog sich eine Prellung am Halswirbel zu. Für ihn stünde Philipp Zöchling bereit, der vor einer Woche noch fehlte. Massiv auf A-Junioren kann Peters auch nicht setzen, denn die spielen am Sonntag selbst.

Das Hinspiel verloren die Ahsener mit 0:1. „Unglücklich“, wie Peters betont, „denn Genclikspor hatte nur eine echte Chance – und die haben sie verwertet.“ Dabei sieht er Parallelen zu den letzten Spielen seines Teams: „Gegen Teutonia SuS und in Herten war es genauso.“

Über Genclikspor sagt er: „Generell sind türkische Mannschaften technisch sehr versiert. Genclik ist dazu auch noch kampfstark. Das wird eine schwere Aufgabe.“

SV Herta Recklinghausen – SW Meckinghoven (So., 13 Uhr):

Mit 0:6 verloren die Meckinghover vor einer Woche gegen Flaesheim – der Personalnot geschuldet. „Die meisten sind wieder an Bord“, vermeldet der 2. Vorsitzende Andreas Tewes.

Hertas gute Serie ist krachend mit einem 2:6 beim SV Hochlar 28 geendet und Trainer Zakaria Chamdin ist keineswegs zuversichtlich gestimmt, dass der Aufsteiger bis Saisonende eine neue Serie startet: Etliche verletzte und gesperrte Spieler haben den Kader ausgedünnt.

Doch Tewes glaubt nicht, dass die personelle Besetzung entscheiden wird. „Wer kann sich mehr motivieren – da wird die Entscheidung fallen“, sagt er, „und Platz fünf ist schöner als der sechste Rang, den wir jetzt belegen.“

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