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Kevin Przybylski (l.) wird den Ahsenern auf der rechten Abwehrseite fehlen.

Fußball

Ahsen und Meckinghoven treten auswärts an

DATTELN - Auswärtsspiele bestreiten die beiden Dattelner A-Kreisligisten SW Meckinghoven und der SV Borussia Ahsen. Die Meckinghover treten beim SC Herten an, die Borussen beim FC Leusberg. Beide Dattelner Teams müssen dabei mit der Favoritenrolle zurechtkommen.

FC Leusberg – SV Borussia Ahsen (So., 15 Uhr):

Neben DTSG Herten (75 Gegentore) und dem TuS Henrichenburg (64) gehört Leusberg mit 63 Gegentreffern zu den „Schießbuden“ der Liga – so zumindest empfindet es Marcel Peters, Trainer der Ahsener. „Defensiv ist der FC sehr, sehr schwach“, sagt er, „offensiv ähnlich gut wie wir.“ 43 Tore schossen die Recklinghäuser, 41 die Borussen. „Bei uns läuft sich die Offensive – unser Paradestück – langsam warm“, sagt der Coach und hebt besonders Hendrik Maaß hervor: „Als ich kam, hatte er Ladehemmung, aber mittlerweile trifft er wieder.“

So lobend er über seine Offensive spricht, so sehr macht ihm vor dem Spiel am Sonntag die Defensive Sorgen: „Mit Kevin Przybylski und Tim Köttermann fehlt mir die rechte Seite der Viererkette, Marcel Tost fehlt links. Da muss ich mir noch etwas einfallen lassen.“

Hinzu kommt die Sperre von Serhat Güven. Für seine Aktion gegen den Schiedsrichter in der Partie gegen Vestia Disteln II (2:1) wurde er zu acht Wochen Zuschauen verdonnert. Der Verein hat die Strafe akzeptiert. Peters kann aber auch einen Neuzugang vermelden: Bis zum Sommer wird sich Nico Pawlak den Borussen anschließen. Er spielte schon in der Jugend in Datteln und studiert zurzeit in Leipzig. Ein Praktikum führt ihn in seine Heimat zurück.

SC Herten – SW Meckinghoven (So., 15 Uhr):

Gespielt wird aller Voraussicht nach auf Asche. „Und wir sind nicht die beste Ascheplatz-Mannschaft“, sagt Meckinghovens Trainer Michael Nachtigall flachsend, „sonst hätten wir die Stadtmeisterschaft gewonnen.“ Dennoch steht für ihn außer Frage: „Gegen Schlusslicht Herten und in der Woche darauf gegen den Vorletzten TuS Henrichenburg müssen wir punkten. Am besten jeweils dreifach.“ Er warnt aber: „In der letzten Saison stand Herten auch unten, wir haben dort aber – auf Asche – 1:2 verloren.“

Hoffnung macht ihm, dass Tom Judwerschat nach vierwöchiger Pause beim 4:2 gegen den FC 96 Recklinghausen 45 Minuten lang spielen konnte und in der Vierer-Abwehrkette einen guten Eindruck hinterließ. Auch konnte David Krück am Dienstag wieder trainieren. Ob er am Sonntag spielen kann, muss man noch abwarten. „Dann wären zwei wichtige Positionen wieder besetzt“, sagt Nachtigall.

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