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Als Titelverteidiger geht SW Meckinghoven an den Start.

Fußball

Die beiden Favoriten bestreiten das Eröffnungsspiel

DATTELN - Mit dem Spiel zwischen dem SV Borussia Ahsen und Titelverteidiger SW Meckinghoven beginnt am Freitagabend um 19.45 Uhr die diesjährige Fußball-Stadtmeisterschaft. Bereits um 18.30 Uhr stehen sich auf dem Platz von Kültürspor Datteln an der Wiesenstraße die Zweitvertretungen der beiden Klubs im Kampf um den City-Cup gegenüber.

Da die Vereine SF Germania Datteln und DJK Eintracht fusionierten, ist eine Mannschaft weniger am Start. Folglich wird nicht mehr in zwei Vorrundengruppen gespielt, sondern im Modus „Jeder gegen Jeden“. Die Spielzeit von 2×30 Minuten hat sich nicht geändert.

Die beiden A-Ligisten Meckinghoven und Ahsen zählen bei den Trainern zu den Favoriten. Michael Nachtigall, Coach des Titelverteidigers, weist diese Favoritenrolle weit von sich. „Aufgrund von Urlaub, Arbeit und Verletzungen fehlen mir viele Leute“, sagt er. Von der 1. Mannschaft, so hat er nachgerechnet, werden höchsten sechs bis sieben Spieler auflaufen können.

Seine eigene Elf hat auch Borussia Ahsens Coach Kai Moczyk nicht auf dem Favoritenzettel. „Urlaub, Arbeit, Verletzte“, lauten auch seine Gründe für einen dünnen Kader. Für unglücklich hält auch Moczyk den Termin: „Nach anderthalb Wochen Vorbereitung folgt gleich so ein Mammutprogramm. Man sollte darüber nachdenken, ob man das Turnier nicht an einem Wochenende durchführen könnte.“

Dass auf Asche gespielt werden muss, löst bei Moczyk ein verständnisloses Kopfschütteln aus: „Es ist ein armes Bild, wenn in Datteln kein Rasenplatz aufzutreiben ist."

Sein eigenes Team hat Moczyk von der Favoritenliste gestrichen, dafür steht SW Meckinghoven bei ihm ganz oben: „Nominell haben sie die beste Mannschaft. Und ich rechne auch mit dem SV Horneburg.“

Horneburgs Trainer Rüdiger Bona wiederum tippt auf Ahsen und Meckinghoven. Für ihn ist die Stadtmeisterschaft nur eine Durchgangsstation Richtung Meisterschaftssaison. Wie seinen Kollegen gefällt auch ihm die Spielzeit von 2×30 Minuten nicht: „Da kann man einfach nichts ausprobieren.“ So sind die Ergebnisse für ihn zweitrangig: „Für mich ist wichtig, dass die Mannschaft im Spiel das umsetzt, was wir im Training ausgearbeitet haben.“

Als „sehr unglücklich“ bezeichnet Lars Frieg, Coach der DJK Sportfreunde Datteln, die Tatsache, dass auf dem Hartplatz gekickt wird: „Klar müssen wir auch während der Saison viele Spiele auf Ascheplätzen bestreiten, doch wenn man die Möglichkeiten und Kapazitäten hätte, wäre Rasen schöner.“ Auch er übt Kritik an der Spieldauer. „2×45 Minuten wären besser. Aus 2×30 Minuten kannst du nichts mitnehmen. Kondition für 60 Minuten werden alle haben. Nach der Woche weiß ich aber nicht, wo die Jungs stehen.“

Selcuk Civelek, spielender Co-Trainer, der Kültürspors neuen Coach Serkan Civelek vertritt (Urlaub), hofft, dass seine Mannschaft den Heimvorteil nutzen kann, wenngleich er einräumt: „Jeder würde gern auf Rasen oder Kunstrasen spielen. Aber da wir auch auf Asche trainieren, wollen wir den Vorteil ausnutzen.“ Seine Mannschaft ist noch ziemlich zusammengewürfelt und erst spät in die Vorbereitung eingestiegen. Auch ihm wären Spiele über die volle Distanz lieber: „Damit jeder an die Grenze geht. Zum Einspielen und für die Kondition wäre das besser.“

Auf seiner Favoritenliste stehen die Ahsener ganz oben, aber: „Eine Überraschung wäre möglich.“

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