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Michael Nachtigall ist seit Samstag nicht mehr Trainer von SW Meckinghoven.

Fußball

SWM beim Spitzenreiter, Ahsen bei DTSG Herten

DATTELN - Auf SW Meckinghoven kommt zum Start nach der Winterpause gleich ein dicker Brocken zu: Die Mannschaft von Trainer Michael Nachtigall tritt am Sonntag (15 Uhr) gleich beim Tabellenführer der Kreisliga A2, Teutonia SuS Waltrop, an. Der SV Borussia Ahsen spielt zur gleichen Zeit bei DTSG Herten.

Teutonia SuS Waltrop - SW Meckinghoven (So., 15 Uhr):

„So, wie die Vorbereitung gelaufen ist, stellt sich am Sonntag die Charakterfrage“, meint Nachtigall, der erklärt: „Wenig Training, wenig Vorbereitungsspiele, viele Verletzte, schlechte Trainingsbeteiligung. Das alles darf am Sonntag nicht als Ausrede gelten. Die Jungs müssen 90 Minuten lang alles reinhauen. Für Mannschaft, Verein und sich selbst. Das habe ich der Mannschaft auch gesagt.“

Personell sieht es wieder schlecht bei den Meckinghovern aus: Tom Judwerschat (Zahn-OP) fällt aus, Sadi Öztürk befindet sich im Aufbautraining und ist noch keine Option, ebenso wenig wie Sascha Weber. Weiterhin fehlen die Verletzten David Krück, Marvin Möller, Fabian Schmülling und Elias de Ranca. Maurice Wichert, zu Saisonbeginn ebenfalls eine Stammkraft, hat den Verein verlassen. „Das sind gleich acht Leute, die mir fehlen“, klagt Nachtigall.

Auf Top-Niveau müssen die Meckinghover agieren, wenn sie im Sportzentrum Nord bestehen wollen: „Waltrop ist ein guter Gegner, um den Jungs zu zeigen, dass es nur mit 110 Prozent Einsatz geht.“ Nachtigall glaubt, dass es noch einen guten Grund für seine Spieler gibt, alles aus sich herauszuholen: „Olaf Senking, der ja ab Sommer Meckinghoven trainieren wird, will sich das Spiel ansehen. Er wird genau hingucken, wer will und wer nicht.“

DTSG Herten - SV Borussia Ahsen (So., 15 Uhr):

Der Dank von Marcel Peters, Trainer des SV Borussia Ahsen, geht an die Nachbarn: „Wir konnten am Montag in Olfen und am Donnerstag in Hullern auf Kunstrasen trainieren, das hat uns ein Stück weitergebracht.“

Mit Rasen hatte seine Mannschaft in der Wintervorbereitung nur wenig am Hut. „Es war jetzt die dritte Vorbereitung, die ich in Ahsen mitgemacht habe“, sagt er, „einmal mit Peter Poslednik. Da lag Schnee. Einmal mit Kai Moczyk im Matsch.“ Für das dritte Mal, hatte er sich einiges ausgedacht. „Wir waren laufen, schwimmen, in der Cageball-Halle, in der Turnhalle. Es war die abwechslungsreichste Vorbereitung, die wir hatten. Den Spielern hat es Spaß gemacht, weil sie nicht nur auf dem Platz hin und her rannten.“

Im Vordergrund stand die Fitness. „Die haben wir ordentlich nach oben geschraubt,“, freut sich der Coach, „und von der Trainingsbeteiligung war ich positiv überrascht.“

So fit soll es am Sonntag also nach Herten gehen. Der Gegner ist Peters unbekannt. „DTSG soll in der vergangenen Saison stark gewesen sein, soll aber auch einige Abgänge gehabt haben. Das würde den Tabellenplatz 13 erklären.“

Verzichten muss der Trainer mit Sicherheit auf Marcel Tost und Tobias Büning, die beide verhindert sind. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz des angeschlagenen Lukas Blasey.

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