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Auf geht’s Richtung Bier: Die Mannschaft von SW Meckinghoven II will auch im nächsten Jahr am Wettbewerb der Brauerei teilnehmen.

Fußball

Bewerbungsvideo von SWM II sorgt für Imagegewinn

DATTELN - Der „Schatz von Meckinghoven“ liegt immer noch unter dem Rasen der Schalker Veltins-Arena und muss gehoben werden – und wie, davon hat Kim Zörner schon eine klare Vorstellung. SW Meckinghoven II will sich auch im kommenden Jahr mit einem neuen Video um ein Heimspiel im Gelsenkirchener Stadion bewerben.

Zur Erinnerung: Eine große Brauerei aus dem Sauerland ruft alljährlich Amateurvereine auf, sich um ein Heimspiel „Auf Schalke“ zu bewerben. Mit dem Video der „Schatz von Meckinghoven“ war die zweite Mannschaft von SW Meckinghoven dabei. Die Kurzfassung: Im Jahre 1915 vergruben einige junge Meckinghover eine Schatzkiste. Ihre Nachfahren fanden die Schatzkarte und machten sich auf die Suche. Pech, dass über der vergrabenen Kiste die Schalker Arena gebaut worden war. Dort wollten sie hinein – über das Heimspiel „Auf Schalke“.

Das Video schaffte es in die Endrunde der sechs Vereine mit den besten Bewerbungen. In der Online-Abstimmung, bei der 18 726 Stimmen abgegeben wurden, belegten die Dattelner mit knapp 500 Stimmen Rückstand Platz zwei hinter SC Borussia Kaster-Königshoven, einem B-Kreisligisten aus dem Rheinland.

Die Wahl haben die Meckinghover also verloren, aber viele neue Fans gefunden. „Unsere Spieler werden teilweise auf der Straße angesprochen“, weiß Christian Weidlich, Trainer der zweiten Mannschaft zu berichten, „und die Zahl der Facebook-Abonnenten ist stark angestiegen.“

Kim Zörner, der das „Schatz“-Video gedreht hat und die Facebook-Seite von „Die Zweite“ mit seinen Filmen füttert, kann das nur bestätigen: „Vorher hatten wir 170 Abonnenten, zwischendurch ist die Zahl förmlich explodiert, jetzt sind wir bei rund 400.“ Er hat mittlerweile analysiert, warum Kaster-Königshoven die Online-Abstimmung gewonnen hat: „Im Rheinland gibt es eben viele Karnevalsvereine. An die hat sich der Verein gewendet. Und die haben für ordentlich Stimmen gesorgt.“

Einen positiven Effekt hat auch Vereinsvorsitzender Klaus Herrmann ausgemacht: „Unser Name und unser Stadtteil wurden vermarktet und war in aller Munde. Überregional wurde geklickt, um zu erfahren, wer oder was Meckinghoven überhaupt ist. Das ist ein toller Imagegewinn. Und ich bin froh, dass wir so kreative Köpfe wie Kim im Verein haben.“

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