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Nach langer Verletzungspause ist Ahsens Stürmer Hendrik Maaß am Sonntag wieder am Ball.

Fußball

Für Borussia Ahsen zählt gegen Herta nur ein Sieg

DATTELN - Vor einer Woche bestritten sie ein irres Lokalderby (4:4), am Sonntag gehen die beiden A-Kreisligisten SW Meckinghoven und Borussia Ahsen wieder getrennte Wege. Die Ahsener empfangen um 14.45 Uhr den SV Herta Recklinghausen, Meckinghoven tritt zur gleichen Zeit bei der DTSG Herten an.

SV Borussia Ahsen – SV Herta Recklinghausen (So., 14.45 Uhr):

Zur Pause in Meckinghoven mit 3:0 geführt, in der 82. Minute mit 3:4 ins Hintertreffen geraten und sechs Minuten vor Schluss noch den Ausgleich erzielt – in Ahsen gab es in dieser Woche viel zu bereden. „Wir haben unter anderem versucht zu analysieren, warum wir eine Hälfte gut spielen und in der anderen dann zusammenfallen“, sagt Trainer Marcel Peters, der mit der Mannschaft zu dem Schluss kam: „Der Fitnesszustand ist schlecht, wir müssen mit vielen Verletzten leben, fast jede Woche müssen die Spieler auf anderen Positionen spielen. Und was verunsichert ist die Tatsache, dass wir viel Aufwand betreiben, um ein Tor zu erzielen, uns dann aber Gegentore fangen.“

Gegen Herta ist ein Sieg Pflicht. Zwei Punkte mehr als Ahsen haben die Recklinghäuser. Da spricht Peters von einem „Duell auf Augenhöhe“, wenngleich er einräumt: „Herta gehört nicht auf Tabellenplatz elf. Wie wir können sie mehr leisten, tun es im Augenblick aber nicht.“

Personell sieht es bei Ahsen wieder ein wenig besser aus als zuletzt: Stürmer Hendrik Maaß kehrt nach langer Verletzungspause zurück. Auch Lukas Blasey (Wasser im Knie) hat sich fit gemeldet, Janis Selzer hat seinen Urlaub beendet.

DTSG Herten – SW Meckinghoven (So., 14.45 Uhr):

„Nach dem Spiel gegen Ahsen hat wohl der Letzte gemerkt, dass es nur zusammen geht“, sagt Meckinghovens Trainer Michael Nachtigall. Positiv für ihn ist, dass sich nach und nach die personelle Lage entspannt. „Sascha Weber ist nach seinem Nasenbeinbruch wieder zurück, Marcin Mysior, der am vorigen Sonntag arbeiten musste, ist auch wieder mit von der Partie. So habe ich fünf Leute aus dem eigenen Kader auf der Bank und muss nicht – so wie in den Wochen davor – auf Spieler der zweiten Mannschaft zurückgreifen.“ Das erhöht natürlich auch den Druck auf die diejenigen, die auf dem Feld stehen.

Vor dem Tabellenneunten, der zwei Punkte weniger (16) auf dem Konto hat als Meckinghoven, hat Nachtigall Respekt: „Die Hertener stehen nicht dort, wo sie stehen wollten. Ich gehe davon aus, dass sie vor der Winterpause noch Boden gut machen wollen. Noch ist es in der Tabelle sehr eng. Wir liegen schließlich auch nur sechs Zähler vor Henrichenburg auf dem ersten Abstiegsplatz.“

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