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„Lichtblick“ Justin Brinkmann fällt bei Borussia Ahsen am Sonntag aus.

Fußball

Dattelner A-Ligisten zwei Mal gegen Herten

DATTELN - Wenig erfolgreich waren die beiden Dattelner A-Ligisten zuletzt auswärts. Am Sonntag geht es für sie mit Heimspielen weiter. Meckinghoven erwartet die DJK Spvgg. Herten, Ahsen den SC Herten.

Die Meckinghover verloren am Donnerstag ihr Nachholspiel beim SC Herten mit 0:3. Ahsen unterlag am vorigen Sonntag mit 0:3 beim FC 96 Recklinghausen.

SV Borussia Ahsen – SC Herten (So., 15 Uhr):

Mit dem Sieg über Meckinghoven sind die abstiegsbedrohten Hertener seit fünf Spielen ungeschlagen und kämpfen als Drittletzter der Kreisliga A2 mit aller Macht um den Klassenerhalt. „Ich finde es cool, wenn eine Mannschaft so kämpft“, erkennt Ahsens Trainer Marcel Peters an, „aber uncool, dass sie damit anfängt, wenn wir in einer so schlechten Lage sind.“

Schlechte Lage heißt: Einerseits ist bei der Mannschaft die Luft raus, andererseits pfeifen die Ahsener personell aus dem letzten Loch. „Wir haben in Recklinghausen nur 90 Prozent gegeben“, so Peters, „da hat man gemerkt, dass es für uns nur noch um die goldene Ananas geht.“ Gerade einmal zwölf Mann kann er am Sonntag an den Start bringen. Urlaubs-, krankheits- und verletzungsbedingt fehlen unter anderem Hendrik Maaß, Tobias Büning, Constantin Brink, Tim Köttermann, Christopher Monno, Janis Selzer (Gelbsperre) Serhat Güven (Sperre) und Justin Brinkmann. „Als rechter Verteidiger war er zuletzt einer der wenigen Lichtblicke“, so Peters.

SW Meckinghoven – DJK Spvgg. Herten (So., 15 Uhr):

„Die Niederlage beim SC Herten war kein Beinbruch“, sagt Andreas Tewes, der den verhinderten Trainer Michael Nachtigall vertritt, „wir hatten in der ersten Hälfte gefühlte 65, 75 Prozent Ballbesitz.“ Aber, so seine Kritik: „Wir haben gut hinten herum gespielt, hatten aber keinen Raumgewinn. Als wir dann in Rückstand lagen, haben wir aufgemacht, denn wir wollten gewinnen und wurden ausgekontert.“

Am Donnerstag wurde am Paschenberg auf Asche gespielt, gegen die DJK Spvgg. geht es auf Kunstrasen weiter. „Das wird ein völlig anderes Spiel“, glaubt Tewes, „auf Asche war es doch ganz schön schwierig.“ Im Gegensatz zum SC Herten, der wenig zum Spiel beigetragen habe, erwartet er am Sonntag auch einen ganz anderen Gegner: „Die Spvgg. stellt eine fußballerisch gute Truppe, die ich höher als Platz sieben eingeschätzt habe.“ Verzichten müssen die Meckinghover Sonntag nur auf Marcin Mysior (Arbeit).

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