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Dominic Schenkel (re.) kennt das SpoNo gut: Bis vergangene Saison spielte er dort für die Teutonen. Im Sommer kehrt er als Eintracht-Trainer dorthin zurück.

Fußball

Dominic Schenkel wird Trainer bei Eintracht Waltrop

WALTROP - Dominic Schenkel ist in der heimischen Fußball-Szene bekannt wie ein bunter Hund. Vergangene Saison kämpfte er noch mit Teutonia SuS um den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Dann verabschiedete er sich Richtung SG Castrop. Doch im Sommer wird der 33-Jährige ans Sportzentrum Nord zurückkehren: als Spielertrainer von Eintracht Waltrop.

Sein Weggang aus Waltrop habe nichts mit den Teutonen zu tun gehabt. „Ich habe gerne unter Brauni gespielt“, findet Schenkel im Rückblick nur lobende Worte für den Teutonen-Trainer Tim Braun. Der gebürtige Dattelner lebt jedoch in Castrop-Rauxel. Und hat keinen Führerschein. „Das war schon ein ganz schöner Aufwand. Entweder war ich von anderen Leuten abhängig, die mich mitnahmen. Oder ich musste selbst schauen, wie ich dort hinkomme“, erzählt Schenkel. Aktuell macht er den Führerschein. Somit wird er im Sommer dann flexibel sein.

Sieben Tore in 16 Spielen

Aktuell spielt Schenkel beim Tabellenzweiten der Bezirksliga 9, bei der SG Castrop. Mit 1391 Einsatzminuten bei 16 Einsätzen und sieben Treffern weist er die zweitbesten Werte innerhalb seines Teams auf. „Aber mit 33 Jahren komme ich in ein Alter, in dem ich mich nach etwas anderem umschauen muss.“ Von seinem Kumpel Christopher Lippelt, der beim Waltroper C-Ligist Eintracht spielt, erfuhr er, dass für kommende Saison ein neuer Trainer gesucht wird. Coach Nico Lorenz hatte angekündigt, spätestes am Ende der Saison berufsbedingt sein Amt beim Tabellenneunten niederlegen zu wollen. „Da sagte ich Christopher, dass er mal meinen Namen in den Ring werfen sollte.“

Treffen beim Hallenturnier

Prompt nahm Eintrachts Vorsitzender Guido Siekirka Kontakt zu ihm auf. „Wir trafen uns dann beim Hallenturnier und wurden uns schnell einig“, sagt Schenkel. Für ihn wird dies die erste Trainerstation sein. „Das ist eine Herausforderung, auf die ich mich freue.“ Schenkel, der als Koch in einem Castroper Altenheim arbeitet, hat in den vergangenen Jahren die Fußball-Szene beobachtet. Daher weiß auch er, dass Vorgänger im Amt des Trainers bei Eintracht Waltrop mit großen Plänen und großem Kader gestartet waren, letztlich aber dann doch scheiterten und teilweise nur mit größter Mühe eine Mannschaft für den Spieltag zusammenbekamen.

"Da bin ich knallhart"

„Da bin ich knallhart: Wer nicht mitzieht, der fliegt raus“, sagt Schenkel, der ankündigte, einige Spieler mit ans SpoNo zu bringen. Und er fügt hinzu: „Ich will in den nächsten zwei, drei Jahren dort was erreichen.“ Als Trainer-Neuling hat Dominic Schenkel einiges vor.

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