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Rote Karten sahen im ersten Spiel der Horneburger Nedim Caliskan und der Waltroper Dalibor Mikuljanac.

Fußball

Die Emotionen dürfen nicht hochkochen

DATTELN - Das Hinspiel der Kreisliga B 4 zwischen dem VfB Waltrop und dem SV Horneburg geht am Samstag ab 14.15 Uhr in die zweite Runde. Die erste wurde bekanntlich vom Schiedsrichter beim Stande von 3:2 für die Gäste in der Nachspielzeit abgebrochen und vom Kreissportgericht neu angesetzt.

In einem Punkt sind sich beide Vereine einig: „Es soll ein faires und ruhiges Derby werden“, sagen Sven Moll, der den erkrankten Rüdiger Bona momentan vertritt, und Milan Mikuljanac, der seine Erkrankung mittlerweile auskuriert hat.

Obwohl theoretisch vieles dafür spricht, dass die Gäste als Favorit in die Neuauflage gehen (13 Punkte mehr auf dem Konto, das deutlich bessere Torverhältnis und nicht zuletzt der Tabellenplatz), sieht Moll sein Team keineswegs in dieser Rolle. „Wir sind froh, wenn wir zwölf oder 13 gesunde Spieler aufbieten können“, sagt Moll, der selbst aus beruflichen Gründen nicht an der Linie stehen wird. Diese Rolle werden vermutlich der gesperrte Nedim Caliskan und Jens Randermann übernehmen.

Neben Caliskan und Sven Moll wird vermutlich auch Randermann nicht auflaufen können. Besonders bitter für Horneburg, auch Ersatzkeeper Jens Brinkbäumer wird wohl fehlen. „Dann muss Hendrick Benthack zwischen die Pfosten rücken“, sagt der Interimstrainer. Nach Auskunft von Moll stehen auch die Einsätze von Sergej Emeljanov, Marvin Peterlin und Nico Herrschaft auf der Kippe.

Schon allein wegen der personellen Sorgen, die der SVH vor der Partie hat, geht Moll von einem Spiel auf Augenhöhe aus. „Wir werden zunächst versuchen, hinten sicher zu stehen und wenn möglich, durch Konter immer wieder Nadelstiche zu setzen“, so der Interimscoach. Dennoch wollen die Horneburger natürlich versuchen, nicht mit leeren Händen zurückreisen zu müssen: „Klar streben wir einen oder lieber noch alle drei Punkte an. Schließlich möchten wir unseren Vorsprung vor den beiden Verfolgern SV Titania Erkenschwick und FC 26 Erkenschwick nach Möglichkeit vergrößern, um unseren zweiten Tabellenplatz zu festigen. Wer weiß, was der am Ende der Saison noch Wert sein kann?“

Letztlich wünscht sich Moll „ein emotionales Derby von beiden Seiten, ohne dass die Emotionen hochkochen.“

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