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Für Ahsens Marc Schmülling ist die Saison beendet. Er zog sich in Henrichenburg einen Wadenbeinbruch zu.

Fußball

Heimspiele für die beiden Dattelner A-Kreisligisten

DATTELN - Mit Heimspielen geht es für die beiden Dattelner A-Kreisligisten weiter. Im Derby trifft Borussia Ahsen bereits am Samstag auf GW Erkenschwick. Am Sonntag macht SW Meckinghoven weiter. Um 15 Uhr hat die Mannschaft von Trainer Michael Nachtigall an der Böckenheckstraße den SV Hochlar 28 zu Gast.

SV Borussia Ahsen – DJK SV GW Erkenschwick (Sa., 15 Uhr):

Auf (endlich) gutem Untergrund werden die Ahsener die Aufgabe gegen Erkenschwick angehen können. „Unser Platzwart hat den Untergrund präpariert und dabei ganze Arbeit geleistet“, sagt Ahsens Trainer Marcel Peters, „der Rasen sieht aus wie in Wembley.“

Das ist aber auch das einzige, worüber er sich freuen kann, denn die Verletztenliste ist wieder ein Stück länger geworden, denn die Spieler, die vor einer Woche in Henrichenburg ausgeschieden sind, werden heute fehlen: Torschütze Lukas Blasey laboriert an einer Zerrung, Kevin Przybylski hat eine schwere Schulterprellung. Doch am schwersten hat es Marc Schmülling erwischt, der einen Wadenbeinbruch davontrug. „Das“, so sagt Peters, „war der größte Schock in dieser Woche. Für ihn ist die Saison beendet.“

Doch die lange Liste der Fehlenden – acht Akteure sind verletzt, zwei müssen arbeiten – sieht Peters auch als Chance: „Wir sind in sicherem Fahrwasser, da können sich die A-Jugendlichen bewähren, auf die ich in der kommenden Saison baue.“ Vier der Junioren werden heute im Kader stehen.

Da bei GW Erkenschwick Coach Thomas Synowczik in der Vergangenheit über zahlreiche Verletzte zu klagen hatte und mehrere Spieler in die zweite Mannschaft abgibt, um sie im Kampf um den Klassenerhalt zu stärken, glaubt Peters: „Das wird ein munteres Spiel.“

SW Meckinghoven – SV Hochlar 28 (So., 15 Uhr):

Das Hinspiel war verrückt. Mit 3:0 führte Hochlar zu Pause. Bis zur 57. Minute trafen die Meckinghover vier Mal – und verloren am Ende doch noch mit 4:6. „Nach unserer 4:3-Führung haben wir die gleichen Fehler wie in der Anfangsphase gemacht“, sagt SWM-Trainer Michael Nachtigall im Nachhinein, „wir haben uns zurückfallen lassen, waren nicht mehr aggressiv genug und haben nach hinten statt nach vorne verteidigt.“

Das soll am Sonntag nicht wieder passieren. „Wir wollen den guten Eindruck, den wir in den letzten Wochen gemacht haben, verstärken“, sagt Nachtigall. Viel wird aber auch davon abhängen, welches Personal Nachtigall aufbieten kann. „Neben den Langzeitverletzten sind noch David Krück und Tom Judwerschat und der eine oder andere Spätschichtler fraglich“, sagt er.

Hochlar schätzt er als sehr spielstarkes Team ein: „Sie spielen überwiegend im 4-3-3-System und machen das sehr gut. Die Mannschaft kann an einem guten Tag jeden der Liga schlagen. Der Kunstrasen kommt den Recklinghäusern sicher entgegen. Aber“, fügt er an, „sie bekommen manchmal auch viele Gegentore. Da stimmt die Balance nicht immer. Deshalb werden wir aber nicht mit vier Spitzen antreten.“

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