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Großes Lob hat DJK-Trainer Klaus Reichardt für das Eigengewächs Thomas Nickel (r.) übrig: „Er ist vorne eine absolute Bereicherung.“

Fußball

Horneburg erwartet im Derby die DJK Sportfreunde

DATTELN - Zum ersten Dattelner Derby nach der Winterpause empfängt der SV Horneburg am Sonntag die DJK Sportfreunde Datteln. Die Tabelle weist die Gastgeber als eindeutigen Favoriten aus – der aber hat arge Personalprobleme.

„Ich hoffe, dass ich am Sonntag zwölf Mann zusammenbekomme“, so der Horneburger Trainer Rüdiger Bona. Die letzten zwei Wochen der Vorbereitung seien personell katastrophal gewesen. „Auch diese Woche konnten wir nur einmal trainieren.“

Mit Michael Schellhase, Lars Rawen, Erik Schefzick, Marvin Dörrenberg sowie den Brüdern Sven und Dennis Moll stehen sechs Ausfälle definitiv fest, der Einsatz von Ilter Kirici ist noch fraglich. „Ich hoffe, dass die Grippekranken am Sonntag wieder fit sind. Ansonsten muss ich gucken, wer da ist und das Beste daraus machen“, so Bona. „Verlieren wollen wir auf jeden Fall nicht.“

Am Südringweg bei der DJK Sportfreunde hatte man die letzten Aktivitäten der Horneburger in der Statistik verfolgt: „Wir haben natürlich in die Aufstellungen der vergangenen Spiele geschaut, aber wissen auch nicht genau, was uns am Sonntag erwartet“, berichtet DJK-Trainer Klaus Reichardt. Sein Plan sei, aus einer stabilen Defensive heraus gut nach vorne zu kommen. Eine große Bereicherung könnte hier Thomas Nickel sein. Der Offensivmann aus der eigenen A-Jugend trainiert seit geraumer Zeit mit den Senioren – bei seinem ersten Einsatz gegen Suderwich vergangene Woche wirbelte er die gegnerische Defensive ordentlich auf. „Thomas ist vorne eine absolute Bereicherung, da kann man nur ein großes Lob aussprechen.“ Seine Technik und Schusskraft seien bemerkenswert.

Der zweitplatzierte Gastgeber will mit den drei Punkten den Abstand zum Tabellendritten SV Titania Erkenschwick wahren, der mit nur einem Punkt weniger auf an den Horneburgern klebt. Die DJK – aktuell Vorletzter der Kreisliga B 4 – hingegen könnte mit einem Sieg wieder etwas Luft zum Abstiegskandidaten DJK SV GW Erkenschwick II gewinnen.

Aufgrund vorbereitenden Arbeiten zum Bau des Sportpark Mitte an der Wiesenstraße hat Kültürspor das Heimrecht für kommenden Sonntag an Teut. SuS Waltrop II abgegeben.

Das Vereinsheim am Hartascheplatz sei bereits stillgelegt worden, berichtet Kültürspor-Trainer Serkan Civelek. „Wir wollen daher alle Spiele der Rückrunde nach außerhalb verlegen“, so der Trainer. Personell kann Civelek am Sonntag fast aus den Vollen schöpfen. Einzig Emrah Bicakci wird ausfallen, und das wohl für die komplette Rückrunde: „Er hat mir vor kurzem Bescheid gegeben, wahrscheinlich hat er wieder Probleme mit seinem Knie“, berichtet Civelek.

Zum kommenden Gegner, dem Kültürspor in der Hinrunde mit 2:7 unterlag, sagt der Trainer: „Das ist einer der richtig dicken Brocken in der Liga. Gegen die kann man auch schon mal verlieren.“

Aus rein statistischer Sicht genießen die Teutonen auch die Favoritenrolle. Mit 33 Punkten (gleichauf mit FC 26 Erkenschwick) belegen die Waltroper den vierten Platz. Kültürspor rangiert mit 18 Punkten auf Rang zwölf.

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