Fußball

Horneburg und Kültürspor im Dattelner Derby

DATTELN - Derbyzeit am Landwehrring: In der Kreisliga B empfängt der SV Horneburg am Sonntagnachmittag die Elf von Kültürspor Datteln. Die DJK SF Datteln bestreitet indes ihr Heimspiel gegen den SV Titania Erkenschwick.

SV Horneburg – Kültürspor Datteln (So., 15 Uhr):

„Ein Derby ist nie einfach“, gibt Horneburgs Trainer Rüdiger Bona zu bedenken. Und das, obwohl die Gastgeber die Favoritenrolle inne haben. Sie sind Tabellenzweiter mit 16 Punkten Abstand zu Primus RW Erkenschwick. Vier Punkte beträgt der Abstand zum Dritten, der „Zweiten“ von Teutonia SuS Waltrop. „Unser Wunsch ist es, den zweiten Rang bis zum Saisonende zu behalten“, sagt Bona. Kültürspor sei ein Gegner, der ein bis zwei Akteure im Kader habe, die durchaus ein Spiel entscheiden könnten.Definitiv auf Horneburger Seite fehlen wird Alexander Kottis, der am vergangenen Montag im Nachholspiel beim TuS Henrichenburg II, die Ampelkarte zu sehen bekam.

Für Kültürspor zählt nach wie vor jeder Punkt, um die Klasse zu halten. Die Formation von Coach Serkan Civelek steht seit Wochen mit dem Rücken zur Wand. Mit 22 Zählern aus 25 Begegnungen belegt sie aktuell Rang 13. Das 2:2 vor zwei Wochen bei der Zweitvertretung der SG Suderwich zeigte allerdings, dass mit den Kanalstädtern noch zu rechnen ist. Sollten die Gäste jedoch aus Horneburg nichts Zählbares mitnehmen und der SV Westerholt II sowie der TuS Henrichenburg II ihre Spiele für sich entscheiden, dann können sie bis auf den vorletzten Platz (15) abrutschen.

DJK SF Datteln - SV Titania Erkenschwick (So., 15 Uhr):

Wenn Klaus Reichardt, der zusammen mit Andreas Künzel die Hausherren trainiert, an Titania denkt, wachsen ihm einige graue Haare. Das Hinspiel endete mit einer derben 1:6-Niederlage. „Die sind auch wirklich gut“, räumt Reichardt ein. Trotzdem werde sein Team sich nicht vorführen lassen. Er spekuliert auf Punkte: „Wir hoffen, hier einen Zähler holen zu können. Jede Partie ist für uns jetzt ein Endspiel.“ Ziel sei es, so schnell wie möglich die Abstiegszone in weiter Ferne zu lassen. Die DJK SF ist momentan Zwölfter. Wie es aussieht, kann das Übungsleiter-Duo personell aus dem Vollen schöpfen. Vom Papier her sind allerdings die Stimbergstädter der Favorit. Sie rangieren aktuell auf Platz vier.

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