Fußball: Kreisliga A2

Meckinghoven fordert Ahsen im Derby

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DATTELN - Spannung verspricht das Derby in der Kreisliga A2 zwischen Gastgeber SW Meckinghoven und dem SV Borussia Ahsen. Beide Teams eint in den letzten Wochen die Erfolglosigkeit. Ob eine der beiden Mannschaft die Negativserie beenden kann, wird Sonntag ab 14.30 Uhr auf dem Sportplatz Böckenheckstraße entschieden.

Seit nunmehr fünf Spieltagen warten beide Mannschaften nun schon auf einen Sieg. Jeweils lediglich ein Punkt steht auf dem Konto der beiden höchstklassigen Dattelner Fußballmannschaften.

Ahsen siegte bei der Stadtmeisterschaft und im Pokal

Die Teams sind in dieser Saison schon zweimal aufeinandergetroffen. Bei den Stadtmeisterschaften hatte Ahsen mit 1:0 und im Krombacher-Kreispokal mit 3:1 jeweils die Nase vorn. Doch davon will Marcel Peters, der neue Trainer der Borussen, nichts wissen. „Wir haben für morgen gerade einmal neun gesunde Spieler. Denn in der letzten Woche hat sich auch Constantin Brink verletzt und vermutlichen einen Bänderriss zugezogen“, sagt der Gästecoach.

Oft fehlte nur das Quäntchen Glück

Dennoch ist er zuversichtlich für das morgige Derby. „Wir haben in den letzten Wochen ansprechende Leistungen gezeigt, uns fehlt oft nur das Quäntchen Glück, um ein Erfolgserlebnis zu feiern“, so Peters. Außerdem bemüht Peters eine alte Fußballerweisheit: „Ein Derby hat immer seine eigenen Gesetze.“ Deshalb hat der Coach sich in der Vorbereitung auf die Partie in Meckinghoven auch weniger mit dem Gegner beschäftigt als mit seiner eigenen Mannschaft. „Wir werden morgen alles geben“, verspricht der Coach. „Seitdem ich hier Trainer bin, sind Vorstand, Mannschaft und Fans enger zusammengerückt“, hat er festgestellt.

Keeper Dennis Apitzsch fällt weiterhin aus

Aber auch beim Gastgeber sind die personellen Voraussetzungen nicht so, wie sie Trainer Michael Nachtigall gerne hätte. Keeper Dennis Apitzsch fällt weiterhin aus und in der Offensive wird Elias De Ranca ebenfalls vermisst werden. Zudem steht hinter dem Einsatz von Sascha Möller noch ein dickes Fragezeichen. Doch als Entschuldigung für die Erfolglosigkeit möchte Nachtigall die Verletzungen nicht gelten lassen. Schließlich sei der Kader groß genug und die Spieler von der Bank haben so die Möglichkeit, sich zu beweisen. „Ich habe aber festgestellt, dass Anspruch und Realität bei meinem Team weit auseinander klaffen“, sagt der Übungsleiter. Sein Team habe in den vergangenen Spielen zwar gute Phasen gehabt, aber eben auch Phasen in denen man dem Gegner zu viele Freiheiten gestattete, berichtet Nachtigall.

Trainer fordert konstant gute Leistung

„Ich predige seit Wochen, dass wir im Spiel enger an den Gegenspielern dran sein müssen, doch offensichtlich finde ich bei meinen Spielern kein Gehör“, meint der Coach.„Aber morgen ist Derby und da gibt es keine Ausreden. Jeder weiß, worum es geht“, fordert der Trainer eine konstant gute Leistung über die vollen 90 Minuten. „Schließlich haben die, die auf dem Platz stehen, auch eine Verantwortung nicht nur sich selbst gegenüber, sondern auch denen gegenüber, die auf der Bank sitzen“, sagt Nachtigall.

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