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Zu hoch: Eintrachts Stürmer Christian Luczak und Kültürspor-Torwart Selahattin Sargut springen nach einem Eckstoß am Ball vorbei.

Fußball

Kültürspor erkämpft 1:1 gegen Eintracht II

DATTELN - Mit viel Leidenschaft und Kämpferherz kam Kültürspor Datteln am Donnerstagabend im Nachholspiel der Kreisliga B 4 zu einem 1:1 (0:1) gegen die DJK Eintracht Datteln II. „Verdient“, wie ein angesäuerter Eintracht-Trainer Andreas Künzel nach der Partie feststellte.

Die Voraussetzungen für Kültürspor waren denkbar schlecht. Nach der 1:10-Pleite am Sonntag bei der Spvg Recklinghausen II hatte Trainer Dieter Raschke am Donnerstag auf sechs Spieler verzichten müssen. Er füllte seinen Kader mit Kickern der 2. Mannschaft und dem Altherren-Team auf.

Kültürspor setzte voll und ganz auf Defensive. Die Eintracht kontrollierte das Geschehen, doch die konzentriert arbeitende Abwehr der Heimelf ließ kaum Chancen zu. So versuchten sich die Gäste zunächst mit Distanzschüssen, doch Stefan Besemann (13., 21.) und Manuel Meeßen (15.) scheiterten an AH-Torwart Selahattin Sargut. Auf der Gegenseite rettete Daniel Kunath per Fußabwehr gegen Olivio Patricio Goncalves (24.).

In der 34. Minute allerdings patzte die Kültürspor-Abwehr, als Christian Luczak einen Freistoß auf den 2. Pfosten in die Mitte köpfte, wo Hamit Omairat unbewacht stand und zum 0:1 einköpfte. Das war es an Höhepunkten in der ersten Hälfte.

In den ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel deutete alles darauf hin, dass Kültürspor zusammenbrechen würde, denn die Eintracht attackierte nun früh und machte enorm viel Druck. Dabei aber vergab sie allerdings hochkarätige Chancen in Serie: So traf Ali Demirkiran nur die Latte (48.), nach einem Kopfball von Luczak lenkte Sargut den Ball an die Unterkante der Latte (55.), in der 57. Minute scheiterten Meeßen und Luczak erneut am Kültürspor-Keeper. Dann war es plötzlich mit der DJK-Herrlichkeit vorbei. Haarsträubende Fehlpässe und schlechtes Zweikampfverhalten machten der Kültürspor-Defensive die Arbeit leicht.

Nun wurden die Gastgeber mutiger und wagten sich öfter nach vorn. Dieses Bemühen war von Erfolg gekrönt. Nach einem Einwurf wurde Samet Dindar im Strafraum nicht angegriffen und markierte das 1:1. Die Eintracht versuchte zwar noch einmal den Druck zu erhöhen, doch ihre Aktionen blieben Stückwerk.

„Diese Leistung hätte ich der Mannschaft in dieser Zusammensetzung nicht zugetraut“, lobte Raschke anschließend sein Team. Andreas Künzel blieb die Erkenntnis: „Spielerisch war das von unserer Seite ein ganz schlechtes Niveau.“

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