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Hinter dem Einsatz von Ahsens Torwart Philipp Jany steht ein großes Fragezeichen.

Fußball

Meckinghoven und Ahsen sind in Herten am Ball

DATTELN - Auswärtsspiele bestreiten am Sonntag die beiden Dattelner A-Kreisligisten SW Meckinghoven und der SV Borussia Ahsen. Beide messen sich mit Hertener Klubs. Meckinghoven tritt bei der DJK Spvgg. Herten an, die Ahsener beim SC Herten.

DJK Spvgg. Herten – SW Meckinghoven (So., 15 Uhr):

Auf vier Siege in Folge blickt man beim A-Kreisligisten SW Meckinghoven zurück. Der fünfte soll am Sonntag folgen – doch Trainer Michael Nachtigall hat einige Sorgen. Nur sechs Spieler erschienen am Dienstagabend zu Training. „Damit kann ich nicht zufrieden sein“, so der Coach, „irgendwann wird sich das rächen.“

Nachtigall schätzt den Gegner als taktisch sehr gut geschult und spielstark ein und weist auch auf die individuellen Stärken der Hertener hin.

Wer am Sonntag für die Schwarz-Weißen auflaufen wird, kann Nachtigall noch nicht sagen: „Definitiv fallen Torwart Dennis Apitzsch und Sascha Weber, der sich im Urlaub befindet, aus. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Fabian Schmülling, der sich gegen Erkenschwick verletzte und unter der Woche mit dem Training aussetzen musste.“

SC Herten – SV Borussia Ahsen (So., 15 Uhr):

Noch größer als bei Meckinghoven ist die Personalnot beim SV Borussia Ahsen. „Krankheits- und berufsbedingt sowie aus privaten Gründen fehlen wieder jede Menge Leute“, sagt Trainer Kai Moczyk. Hendrik Maaß, Lukas Blasey, Torben Monno, Tobias Büning und Pascal Muzina fallen ihm auf Anhieb ein. Dazu kommt wahrscheinlich auch der stark erkältete Torwart Philipp Jany, auch der Ersatzkeeper ist im Urlaub. „Wenn keine kurzfristigen Absagen mehr kommen, habe ich 13 bis 15 Leute zusammen und muss zusehen, dass ich noch zwei, drei A-Jugendliche kriege“, sagt der Coach, „bei einem Kader von 26 Mann ist das natürlich unbefriedigend. Im Augenblick ist der Wurm drin.“

Am Sonntag soll die Mannschaft die Karre nach zwei Niederlagen hintereinander und dem Rutsch auf Tabellenplatz elf wieder aus dem Dreck ziehen. Dafür sollte der SC Herten als Schlusslicht eigentlich der geeignete Gegner sein.

Moczyk warnt allerdings: „Gegen Gegner, die unten stehen, tun wir uns meistens schwer, weil die kampfstark sind. Gegen spielstarke Mannschaften können wir besser dagegenhalten“.

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