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Horneburgs Trainer Rüdiger Bona will die nicht vorhandene Chance nutzen.

Fußball

Trainer Rüdiger Bona verlässt den SV Horneburg

DATTELN - Bei den Dattelner B-Kreisligisten rollt ab Sonntag der Ball wieder. Für Rüdiger Bona beginnen damit auch die letzten drei Monate als Trainer des SV Horneburg. Er will zum Saisonende Schluss machen.

„Ich habe am Donnerstag den Vorstand von meiner Entscheidung unterrichtet.“ Als Grund nennt er Abnutzungserscheinungen: „Einen Teil des Kaders kenne ich schon seit vier Jahren. Die Spieler werden auch nicht jünger, der Kader müsste neu zusammengestellt werden. Dafür bin ich zu alt.“

Etwas Neues hat Bona nicht in Aussicht. „Das kann ich mir im Augenblick nicht vorstellen“, sagt er. Am Sonntag geht es aber erst einmal zum SV Westerholt II.

SV Westerholt II – SV Horneburg (So., 15 Uhr):

Bona hat noch ein Ziel vor Augen: „ich will die Saison als Tabellenzweiter abschließen. Dann habe ich mein Versprechen, die Mannschaft jedes Jahr zu verbessern, gehalten.“ Nach dem augenblicklichen Stand der Dinge ist er aber eher skeptisch: „Die Vorbereitung verlief nicht zufriedenstellend. Die Trainingsbeteiligung war schlecht, hinzu kamen viele Ausfälle.“

Im letzten Testspiel kamen die Horneburger am vergangenen Sonntag zu einem 2:2 bei GW Erkenschwick III. Dort wollte Bona ein neues System ausprobieren. „Ich habe dann aber wieder umgestellt. Mit dem größten Teil der zweiten Spielhälfte war ich dann sehr zufrieden. Wir werden in Westerholt ein Zwischending zwischen dem alten und dem neuen System spielen.“

Titania Erkenschwick – Kültürspor Datteln (So., 13 Uhr):

Das Hinspiel endete mit einem 1:1. Auf so ein Ergebnis beim Tabellendritten hofft Kültürspors Trainer Serkan Civelek zwar – allein der Glaube fehlt, denn das Training ist bei den Dattelnern derzeit nur Stückwerk. Die großen Umbaumaßnahmen an der Wiesenstraße werfen ihre Schatten voraus: „Das Klubheim wird leergeräumt, Trainingsgeräte hin- und hergeschoben. An ein Training auf dem Platz ist nicht zu denken.“ Wenn möglich, versucht er, mit seinem Team einmal wöchentlich in der Soccerhalle zu kicken. „Da ist es schwer, die Kondition zu behalten“, sagt er, „Titania trainiert gut. Wir können uns nur hinten reinstellen. Es wird am Sonntag ein gutes Spiel – von Titania.“

DJK SF Datteln – SG Suderwich II (So., 15 Uhr):

Viel besser konnte man während der Winterpause bei der DJK Sportfreunde arbeiten. „Wir haben die komplette Vorbereitung draußen absolviert“, sagt Klaus Reichardt, der die Mannschaft gemeinsam mit Andreas Künzel trainiert, „in dieser Hinsicht ist der Ascheplatz am Ostringstadion allererste Güte.“ Das Trainergespann arbeitete vor allem an der Kondition. „Wir sind mit der Vorbereitung eigentlich zufrieden“, sagt Reichardt, „die Beteiligung war gut, wir konnten einiges erarbeiten. Ich hoffe, dass wir dies auch am Sonntag umsetzen können.

Das Hinspiel ging mit 1:5 verloren. „Da sind wir in der letzten Viertelstunde eingebrochen“, erinnert sich der Coach, „wir sind gewarnt: Suderwich II hat schon eine gute Mannschaft und man weiß nie, ob noch Leute runterkommen.“

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