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Michael Blum wird der neue Trainer bei der Spvgg. II.

Fußball

Viele Ex-Horneburger bilden Spvgg. Erkenschwick II

DATTELN - Die Spvgg. Erkenschwick macht ernst beim Neuaufbau einer zweiten Mannschaft. Hatte der zweite Vorsitzende Michael Bröhl den Stand der Planung auf einer Skala von eins bis zehn vor drei Wochen noch auf „zwei bis drei“ beziffert, so sieht das jetzt schon ganz anders aus. „Wir sind wohl jetzt eher bei acht oder neun“, sagt der Oer-Erkenschwicker Michael Blum im Gespräch mit dieser Zeitung. Der 52-Jährige ehemalige Trainer des SV Horneburg hat seine Zusage gegeben, als Trainer einer zweiten Mannschaft zur Verfügung zu stehen. Steven Redl, der bis zum Rückzug im Winter Trainer der zweiten Mannschaft beim SV Horneburg war, wird Blums Co-Trainer.

Beide luden am Montagabend zu einem Kennenlern-Training auf die Jule-Ludorf-Sportanlage ein, wenn man so will war’s der Trainingsauftakt. „Und ich war wirklich positiv überrascht“, schildert Michael Blum seine Eindrücke.

Viele Spieler der ehemaligen „Zweiten“ des SV Horneburg waren gekommen, aber auch einige, die in der Jugend bei den Schwarz-Roten ausgebildet wurden, dann zu anderen Vereinen wechselten oder die Fußballschuhe an den Nagel hängten. „Da sind auch ein paar dabei, die in der Kreisliga A oder Bezirksliga spielen oder gespielt haben“, sagt Blum, ohne Namen preiszugeben. Alle drei, vier Wochen werde man sich jetzt zu lockeren Einheiten treffen. Unterschrieben hat derweil aber noch kein Spieler.

Mit einem Kader von mehr als 20 Spielern planen Blum und Redl. Zwei oder drei Torhüter sind schon dabei. „Wir wollen in erster Linie Spaß haben, uns als Mannschaft finden. Aber alle haben auch den nötigen sportlichen Ehrgeiz, um mittelfristig Ziele zu erreichen“, versichert Blum, der sich auf die neue Aufgabe am Stimberg freut.

Ihre zweite Mannschaft hatte die Spvgg. am Ende der vergangenen Saison nach dem Abstieg aus der Bezirksliga abgemeldet und auf den Platz in der Kreisliga A freiwillig verzichtet. Weil die Spvgg. dies frühzeitig auch den Verantwortlichen beim Kreis mitteilte, konnte die Kreisliga A in der aktuellen Spielzeit mit zwei 16er-Staffeln starten. Im Gegenzug hatte man der Spvgg. bei einem Neustart für die Saison 19/20 einen Platz in der Kreisliga B zugesichert. „Dazu stehen wir auch“, sagt Friedhelm Dukat, Vorsitzender des Kreisfußballausschusses und Staffelleiter. Über die genauen Modalitäten, wie einer der 64 Plätze in der Kreisliga B für die Spvgg. frei werden könnte, wolle man sich beim Kreis später Gedanken machen. Bis zum 15. Juli, dann endet die Frist, hat der Verein nun Zeit, die zweite Mannschaft zu melden.

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