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Andre Klaus hat sich beim FC 26 Erkenschwick angemeldet.

Fußball

Wechsel zur Spvgg. Erkenschwick kein Thema mehr

DATTELN - Das hätte gut gepasst. Beim SV Horneburg hatte sich kurz vor der Winterpause nach Zwist mit dem Vorstand die komplette zweite Mannschaft abgemeldet. Co–Trainer Deniz Paluskiewicz spricht von knapp 30 Spielern. Bei der Spvgg. Erkenschwick mussten die Verantwortlichen im Sommer notgedrungen ebenfalls ihre „U23“ einstampfen. „Wir haben aber die Zusage, dass wir zur nächsten Saison einen Platz in der Kreisliga B bekommen, wenn wir wieder eine zweite Mannschaft melden sollten“, sagt der zweite Vorsitzende der Spvgg., Andreas Giehl. Und Giehl macht auch keinen Hehl daraus, dass man durchaus erfreut wäre, wenn sich da auf einen Schlag eine halbe oder sogar ganze Mannschaft aus dem benachbarten Dattelner Dorf bei den Schwarz-Roten anmelden würde.

Ein Gespräch mit den Spielern oder den beiden Trainern Steven Redl oder Deniz Paluskiewicz habe es bisher aber noch nicht gegeben, gibt Giehl zu. Und wenn man den Worten von Deniz Paluskiewicz Glauben schenkt, wird es das auch nicht mehr geben. „Wir waren anfangs tatsächlich auf der Suche nach einem neuen Verein, wollten als Mannschaft zusammenbleiben. Da war auch ein Wechsel zur Spvgg. ein Thema“, erzählt der ehemalige Co-Trainer.

„Aber mittlerweile hat sich das alles anders entwickelt. Die Mannschaft ist auseinandergebrochen. Die meisten Spieler suchen sich auf eigene Faust einen neuen Verein“, sagt er. Er selbst und auch sein ehemaliger Mitspieler Andre Klaus beispielsweise, haben sich beim FC 26 Erkenschwick angemeldet, wollen dort zunächst in der Dritten spielen, die ebenfalls in der Kreisliga C4 beheimatet ist.

„Wir haben uns beim FC angemeldet und der Verein hat uns sogar schon spielberechtigt gemacht“, sagt Paluskiewicz. Andere Mitspieler, wie Joel Meermann oder Mark Antomba, seien zu SW Meckinghoven gegangen. „Was die übrigen machen, weiß ich nicht“, sagt er.

Dass die Spieler der ehemaligen zweiten Mannschaft des SVH nicht geschlossen zu einem neuen Verein gewechselt sind, das sei auch Schuld des Horneburger Vorstands, meint Paluskiewicz. „Als wir in Horneburg angefangen haben, wurde uns gesagt, dass für keinen Spieler eine Ablösesumme gezahlt werden könne. Wir haben unsere Neuzugänge also selbst freikaufen müssen“, versichert er. „Als wir uns jetzt abgemeldet haben, hieß es aber, dass kein Spieler die Freigabe erhält. Und welcher Verein zahlt auf einen Schlag eine Ablöse für 20 oder 30 Spieler“, gibt er zu bedenken.

Wie es für ihn persönlich weitergehen wird, dass weiß der junge Fußballer, der in der Jugend u.a. bei Teutonia SuS Waltrop und der Spvgg. Erkenschwick ausgebildet wurde, ganz genau: „Wir wollen mit dem FC 26 III in der Kreisliga C noch um den Aufstieg mitspielen. Das wollten wir ja auch vorher beim SV Horneburg.“

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