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Neue Schilder warnen Fußgänger In der Teipe.

Jagdbogenschießen

Jagdbogenschützen freuen sich über neues Gelände

Datteln/Waltrop - Der Jagdbogenclub (JBC) Datteln, in dem auch viele Waltroper beheimatet sind, ist auf der Suche nach einem neuen Übungsgelände fündig geworden. Seit September trainiert der JBC in der „Teipe“.

Vieles war ungewiss, als die Jagdbogenschützen Anfang 2017 mitgeteilt bekamen, dass sie zum 31. Oktober 2017 ihr Übungsgelände räumen müssten. Der Vorstand des JBC bemühte sich mit Ex-Bürgermeister Wolfgang Werner um eine Lösung, viele zähe Gespräche mit verschiedenen überregionalen Institutionen wurden geführt, um den Trainingsbetrieb im Dattelner Stadtgebiet aufrecht erhalten zu können. Im Juli 2017 dann ein erstes Aufatmen: Roland Köster, der 1. Vorsitzende des TV Datteln 09, meldete sich beim Vorstand und bot dem JBC an, einen Teil des TV-Geländes als Übungsparcours nutzen zu können. Ende September 2017 wurde dann die Gestattungsvereinbarung unterzeichnet. Am 18. November des Jahres konnten die Jagdbogenschützen dann zum ersten Mal auf dem Gelände An den Sportstätten trainieren.

Die Suche nach einem neuen, großen Trainingsgelände führte der JBC dann in Ruhe weiter fort. „Wir haben uns viele potenzielle Parcours angeschaut, allerdings wurden uns auch an vielen Stellen die Illusionen wieder genommen“, erklärt der stellvertretende JBC-Sportwart René Eckhold. Grund dafür war nicht selten der Umweltschutz. Letztlich kam es dann aber doch zu einer Einigung.

In der Nähe der „Teipe“ zwischen Datteln und Waltrop trainiert der JBC seit diesem September. „Herr Rainer Launhardt hat uns gesagt, er habe unser altes Gelände gesehen und wolle etwas für die Kinder und Jugendlichen im Verein tun. Das fanden wir alle sehr nobel von ihm“, sagt Nobert Funke, 1. Vorsitzender des JBC. Das Jugendtraining beim Jagdbogenclub findet allerdings nach wie vor auf dem TV-Gelände statt. „Unsere gesamte Ausrüstung lagert nun beim TV Datteln in einem Container. Der Übungsplatz dort ist natürlich auch toll“, so Funke weiter. Die nächsten erfreulichen Nachrichten gab es dann schon wenige Wochen nach der Einweihung des neuen Geländes: Der Verein ist begehrt, gleich mehrere Kinder und Jugendliche stehen schon in den Startlöchern, wollen lernen, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht. „Wir haben auch schon einige Probeschützen, das freut uns nach den ganzen Strapazen sehr“, sagt Norbert Funke erleichtert.

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