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Aus dem Dattelner Judosport sind Friedhelm und Elvira Chmielewski nicht mehr wegzudenken.

Judo

Chmielewski ist aus dem Judosport nicht wegzudenken

DATTELN - Es gibt in Datteln und Umgebung wohl kaum jemanden, der mehr für den Judosport getan hat als Friedhelm Chmielewski. Darüber hinaus hat Chmielewski sich über die Jahre auch international um die Belange des Judo gekümmert. Der 71-Jährige hat einiges zu erzählen.

1958 wurde der Dattelner Judoclub gegründet, seit 1960 ist Friedhelm Chmielewski Mitglied im Verein. Inspiriert unter anderem durch einen Lehrgang des japanischen Judokas Masao Watanabe in Datteln, wurde er schon 1962 zum ersten Mal Bezirksmeister. Ein Jahr später dann erneut der Titel auf Bezirksebene, Chmielewski übernahm ab diesem Jahr auch das Jugendtraining des Vereins.

1964 übernahm dann Friedhelm Chmielewskis Vater Karl-Heinz den Vorsitz des Vereins. In diesem Jahr wurde der damals 17-Jährige zum dritten Mal binnen vier Jahren Bezirksmeister und absolvierte seine Prüfung zum 1. Kyu, dem Braungurt, erfolgreich. 1965 durfte der Dattelner dann zum ersten Mal zur Deutschen Meisterschaft nach Nürnberg. Drei Jahre später wurde Chmielewski Kreisjugendleiter und Kampfrichter auf Landesebene. Über die folgenden Jahre, in denen der ehemalige Polizist sich bis zum 6. DAN hochkämpfte, wurde er unter anderem mehrmals Polizeilandesmeister und Fünfter bei den Deutschen Polizeimeisterschaften.

1981 ging es dann zum ersten Mal für Chmielewski zum Austausch nach Japan. 1985 war er dann einer der Mitgründer des Deutsch-Japanischen Judojugendaustausches zwischen dem NWJV und Hakodate JV, der bis zum Jahre 1998 anhielt. Bis zum Jahre 2000 richtete der Dattelner JC unter Chmielewskis Kommando zahlreiche bundesoffene Turniere aus, bei denen bis zu 500 Teilnehmer aus ganz Europa am Start waren. 1998 übernahm Friedhelm Chmielewski dann auch das Amt des 1. Vorsitzenden.

Der NWJV verlieh dem heute 71-Jährigen 1993 die goldene Ehrennadel, der DJB ehrte ihn mit der silbernen Ehrennadel (1996). Die größte Auszeichnung nahm Chmielewski dann aber im Jahr 2010 entgegen, als ihm von Landrat Cay Süberkrüb für sein Wirken im Judosport und in der Jugendarbeit das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen wurde.

So wichtig der Sport auch für ihn ist, genauso wichtig ist das, was neben der Matte passiert. Mit seiner Frau Elvira ist er seit 31 Jahren verheiratet. Sie hat ihn bei allem unterstützt, was er bisher getan hat und wirkt immer als helfende Hand im Verein mit. Auch aus Elvira Chmielewskis Leben ist der Judosport nicht wegzudenken.

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