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Er kann es sogar im Fallen: Meckinghovens Andreas Stolzenberg erzielt hier das 2:0 für die Dattelner gegen Westfalia Vinnum.

Kreisliga A2

SW Meckinghoven schlägt Vinnum 4:0

DATTELN - Schwarz-Weiss Meckinghoven landete am Sonntag einen Kantersieg in der Kreisliga A2. Mit 4:0 (1:0) schickten die Dattelner die Westfalia aus Vinnum nach Hause.

Kevin Lemke sollte eigentlich für die Meckinghover im Tor stehen und Dennis Apitzsch ersetzen. Doch schon nach 45 Minuten endete die Spielzeit des „Oldies“, ein Hexenschuss hinderte Lemke am Weiterspielen. Doch die Probleme, die die Schwarz-Weissen auf der Torwartposition hatten, waren auch die einzigen. Von Vinnum kam in der ersten Viertelstunde überhaupt nichts. Nach einer sehenswerten Vorarbeit von Michail Tsiafakis, der Vinnums Muhamed Demir regelrecht schwindelig spielte, musste Linus Moormann nur noch zur Meckinghover Führung einschieben (11.). 15 Minuten später vergab Tom Judwerschat mit seinem Schuss eine Großchance, um auf 2:0 zu stellen.

Feldspieler muss ins Tor

Kurz darauf meldeten sich auch die Gäste zum ersten Mal zu Wort. Über Helmut Stolzenhoff kombinierte sich Vinnum über die rechte Seite, Moritz Wendel traf allerdings aus drei Metern das leere Tor nicht. Mit der Meckinghover 1:0-Führung ging es dann auch in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel musste dann SWM-Torjäger Tom Judwerschat für Lemke in den Kasten - gefordert wurde er allerdings nicht wirklich. „Tom ist ja normalerweise kein Torwart. Ich bin sehr stolz auf unsere Verteidigung, die nicht wirklich etwas zugelassen hat“, freute sich SW-Spielertrainer David Krück. Doch nicht nur hinten lief es für die Meckinghover wie am Schnürchen. Das Kombinationsspiel der Schwarz-Weissen wirkte ansehnlich und äußerst überlegt. So hatte Andreas Stolzenberg, der in der nächsten Saison für Vinnum auf Torejagd gehen wird, keine Probleme, nach 59 Minuten auf 2:0 für die Gastgeber zu stellen. Nur 20 Sekunden später flog Vinnums Muhamed Demir mit Gelb-Rot vom Platz. Er hatte ein paar unfreundliche Worte für den Schiedsrichter über, der prompt reagierte.

Krück zufrieden mit seiner Truppe

Das 3:0 der Kanalstädter war dann kurios: Linus Moormann war über die rechte Seite entwischt, der Ball kullerte in Zeitlupe in Richtung Tor. Justin Pilz ging auf Nummer sicher und drosch das Leder in die Maschen (62.). Den Schlusspunkt in der einseitigen Partie setzte dann der spielende Interimstrainer David Krück selbst, als er einen Stolzenberg-Freistoß mit dem Kopf veredelte (69.). „Ich habe vor dem Spiel gesagt, dass wir als Mannschaft auftreten müssen. Das hat heute auch super geklappt. Wir wollten die drei Punkte und haben von der ersten Sekunde an keine Zweifel gezeigt. Ich bin wirklich stolz auf mein Team. So macht ein Sonntag Spaß“, sagte Krück.

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