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Auf Torjäger Maximilian Wilk (r.) müssen Marcel Tost und die Ahsener am Sonntag besonders aufpassen.

Kreisliga A2

Peters will Zählbares

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DATTELN - Ahsen ist zu Gast beim Tabellendritten FC 96 Recklinghausen. SWM tritt zum Ostvestderby bei GW Erkenschwick an.

Beide Dattelner A-Kreisligisten müssen am Wochenende auswärts ran. Auf dem Papier hat SW Meckinghoven bei GW Erkenschwick (Platz zehn) die einfachere Aufgabe, denn der SV Borussia Ahsen gastiert beim Tabellendritten FC 96 Recklinghausen.

FC 96 Recklinghausen – SV Borussia Ahsen (So., 15 Uhr, Stadion Hohenhorst). Die Mannschaft von Trainer Marcel Peters ist glänzend in die Rückrunde gestartet. Neun Punkte und 11:6 Tore sind eine nahezu optimale Ausbeute. Die Trauben im Hohenhorst hängen aber bekanntlich hoch. Das sieht auch der Coach so. „Wir treffen auf einen starken Gegner, der nicht umsonst oben steht. Gerade offensiv sind die Recklinghäuser um Torjäger Maximilian Wilk ein echtes Kaliber“, sagte er.

Trotzdem ist Peters optimistisch, etwas Zählbares mitzunehmen, wenngleich ihn eine Sache stört. „Das zuletzt spielfrei Wochenende passt mir gar nicht in den Kram. Wir brauchen eigentlich diesen wöchentlichen Rhythmus. Es gilt am Sonntag, von der ersten Minute an konzentriert zu sein, denn sonst könnten wir schnell einem Rückstand hinterherlaufen“, so der Ahsener Coach, der eine Partie auf Augenhöhe erwartet. Bis auf Pascal Muzina, dessen Ausfall Peters als schmerzlich beschreibt, stehen alle Spieler zur Verfügung. In der Hinrunde kassierte die Borussia eine 0:5-Klatsche auf eigenem Platz. Das wollen die Borussen korrigieren.

• GW Erkenschwick – SW Meckinghoven (So., 15 Uhr, Sportplatz Nußbaumweg).

Die Zuschauer können sich am Sonntag am Nußbaumweg auf eine unterhaltsame Begegnung freuen. Zumal auch in der Tabelle beide Mannschaften jenseits von Gut und Böse stehen. Die Gastgeber hinken mit 23 Punkten auf Platz zehn zwar deutlich ihrem Saisonziel hinterher, aber auch mit dem Abstieg dürfte die Truppe von Trainer Thomas Synowczik bei neun Zählern Vorsprung auf die gefährlichen Ränge nichts mehr zu tun haben.

Ähnlich verhält es sich bei den Dattelnern. Die Mannschaft von Coach Michael Nachtigall, der nach der Saison für Olaf Senking Platz macht, rangiert mit 33 Punkten auf Platz sechs. Maximal der vierte Rang dürfte für Meckinghoven noch machbar sein. Beide Teams können also ohne taktische Zwänge in die Partie gehen. „Meckinghoven spielt nach vorne, wir spielen gerne nach vorne. Für beide Teams geht es um nicht mehr viel, also steht einer torreichen Partie nichts im Wege“, blickt Synowczik auf Sonntag.

Die Gäste von der Dattelner Böckenheckstraße werden geschwächt anreisen, denn Spielmacher David Krück, den Nachtigall als den Stabilisator bei SWM bezeichnet, ist nach seiner Gelb-Roten aus dem Henrichenburg-Spiel gesperrt, ebenso wie Christoph Klose, der die fünfte Gelbe kassiert hat. Ausgerechnet jetzt ist Linus Moormann angeschlagen und wird ebenfalls eher nicht spielen. Groß sind auch die Hoffnungen nicht, dass der grippegeschwächte Torjäger Tom Judwerschat rechtzeitig wieder fit wird. „Das sind natürlich vier Ausfälle, die wir nur schwer kompensieren können. Zudem hat GWE eine starke Mannschaft, die uns im Hinspiel trotz der 1:2-Niederlage überlegen war“, sagt Nachtigall. Der Coach selbst wird am Sonntag aus beruflichen Gründen fehlen. Spielführer Dennis Apitzsch wird die Meckinghover Mannschaft im Spiel bei seinem Heimatverein coachen.

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