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Tom Judwerschat hat einen schweren Stand gegen Hertens Nils Bednarczyk.

Kreisliga A

SWM verliert nach gutem Beginn den Faden

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DATTELN - Der SC Herten setzt seine Aufholjagd in der Kreisliga A2 fort. Im Nachholspiel am Donnerstagabend feierte die Mannschaft von Sebastian Klandt und Marcel Nitschmann einen 3:0 (1:0)-Erfolg über überraschend harmlose Meckinghover. Die Jungs vom Paschenberg sind damit zum fünften Mal in Folge ungeschlagen.

Wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, hätte Meckinghovens Andreas Stolzenberg in der vierten Minute aus 13, 14 Metern mit seinem stärkeren Fuß abschließen können? So konnte Hertens Keeper Leon Ermisch parieren. Was bewies: Die Gäste waren sofort im Spiel und waren zunächst die klar feldüberlegene Mannschaft.

„Das sah alles gut aus, das war auf Asche auch nicht einfach“, so Fabian Schmülling, der SWM betreute. Mehr Lob kam allerdings nicht über seine Lippen, denn die Großchance in der vierten Minute sollte die letzte wirkliche für die Gäste bleiben. „Von hinten schießt man keine Tore“, haderte Schmülling. „Wir haben es verpasst, anzudribbeln, wir waren viel zu langsam. So kommst du zu keinen Chancen.“ Herten legte nach rund 30 Minuten die defensive Zurückhaltung ab, wobei dem SC zunächst auch nicht viel einfiel.

So musste ein Klassiker her im Fußball, ein Standard: Die erste Ecke für die Platzherren zirkelte Christian Bazovicar auf den Fuß von Tobias Milek, und der ließ Dennis Apitzsch im SWM-Tor mit einer schönen Direktabnahme keine Chance – 1:0 (37.).

War das Spiel damit auf den Kopf gestellt, so spielten sich die Gastgeber in den zweiten 45 Minuten einen verdienten Sieg heraus: Bazovicar (47.) und Kevin Langowicz (69.) trafen jeweils den Pfosten, gegen nun weit aufgerückte Meckinghover machte schlussendlich Amir Kammoun mit seinen beiden Treffern den Deckel drauf (79.; 81.).

„Unser Plan, zunächst aus einer defensiven Grundordnung anzufangen, ist aufgegangen“, freute sich Klandt. „Mit dem 1:0 zur Halbzeit wussten wir, dass Meckinghoven höher pressen musste. Das haben wir ausgenutzt.“

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