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Marius Kusch ist bei der WM in China Fünfter über 100 Meter Schmetterling geworden.

Schwimmen

Marius Kusch in Topform

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DATTELN - Die Vorbereitung auf die Kurzbahn-Weltmeisterschaft in fünf Wochen in Hangzhou (China) läuft für den in den USA lebenden Dattelner Schwimmer Marius Kusch schon bestens. Als Teil seiner in den USA beheimateten Mannschaft „Team Elite“, zu der ausnahmslos Weltklasse-Schwimmer gehören, war Kusch jetzt beim „Swim-Meeting“ in Bozen (Italien) am Start. Dabei konnte der EM-Medaillengewinner mehrfach Gold aus dem Südtiroler Becken fischen.

Über seine Paradedisziplin, die 100m Schmetterling, lieferte er in 50,86 Sekunden eine starke Leistung ab, mit der er sich in den weltweiten Top Ten der aktuellen Kurzbahn-Saison wiederfindet. Dabei konnte er auch den amtierenden Europameister Piero Codia (52,36) klar hinter sich lassen. „Die Zeit, die er in Bozen quasi aus dem Training heraus geschwommen ist, ist schon richtig stark. Um in China aber um die Medaillen mitzuschwimmen, muss er sich natürlich noch etwas steigern“, sagt auch sein Vater Udo Kusch, der im Allgäu in Bayern lebt und daher auch ins 280 Kilometer entfernte Bozen gefahren ist. Über die 50m Freistil konnte Kusch außerdem in 21,99 Sekunden erstmals unter die 22-Sekunden-Marke sprinten. Die 50m Schmetterling (23,20) und die 100m Lagen (53,54) entschied er ebenfalls mit neuen persönlichen Bestzeiten für sich. Über 100m Freistil gewann er in 48,39 Sekunden Silber hinter dem Brasilianer Matheus Santana (48,33). Am Wochenende startet Kusch noch beim internationalen Vergleichskampf in Genua, bevor es für ihn dann wieder zurück in die USA geht.

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