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Auf eine volle Terrasse hofft Stefan Wulf, neuer Wirt des TG-Vereinsheims, in den kommenden Sommermonaten.

Tennis

TG Datteln begrüßt den Sommer mit neuem Wirt

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DATTELN - Der Sommer kann kommen, denn die Tennisgemeinschaft (TG) Datteln hat ihn mit ihrer Saisoneröffnung am vergangenen Samstag offiziell eingeläutet. Mit vier Senioren-, zwei Jugend-Teams und einer Hobbymannschaft wird der Klub dabei an den Start gehen. Und damit diese (und ihre Gegner) weder Hunger noch Durst leiden müssen, wurde pünktlich zur Saisoneröffnung auch das neue Betreiberpaar des Vereinsheims vorgestellt.

Es war die erste Bewährungsprobe, der sich Stefan Wulf und seine Lebensgefährtin Ines stellen mussten. Die Häppchen und die Gulaschsuppe, die sie vorbereitet hatten, kamen bei den Vereinsmitgliedern an. Für Vorstandsmitglied Jan Fork war dies ein guter Anfang: „Wir wollen mit dem neuen Betreiber das Vereinsleben wieder etwas mehr aufleben lassen. Heutzutage ist es leider so, dass viele Mitglieder nur zum Tennisspielen kommen und danach sofort wieder nach Hause fahren. Sie sollen mit gutem Trinken und Essen dazu animiert werden, anschließend noch ein wenig gesellig zusammenzusitzen, denn auch das macht einen Verein aus.“

Am guten Essen soll’s nicht liegen, da ist sich Stefan Wulf sicher. „Denn dafür ist Schwiegermutter zuständig“, kündigt er an, „zunächst wird es Kleinigkeiten geben. Richtige Hausmannskost.“ Und er verspricht: „Nichts kommt aus der Tüte.“

Stefan Wulf ist gebürtiger Görlitzer. Wie seine Lebensgefährtin verfügt auch er über lange gastronomische Erfahrung. „Wir sind beide vom Fach“, sagt er. Die letzten zehn Jahre verbrachte er auf der „Walz“ mit Stationen unter anderem in Österreich und Bayern. „Nun wurde es Zeit sesshaft zu werden und eine neue Herausforderung zu suchen.“ Im Internet stieß das Pärchen auf die Anzeige der TG Datteln, meldete sich und präsentierte sein Konzept. „Wir sind mit offenen Armen aufgenommen worden“, lobt Wulf den TG-Vorstand.

Das Konzept ist einfach. „In erster Linie“, so der neue Wirt, „sind wir für die Vereinsmitglieder da und wollen uns intensiv um diese kümmern. Doch auch jeder andere Gast ist herzlich willkommen.“ Auch für private Feiern böte sich das Vereinsheim an. „Auch da darf sich jeder melden, selbst wenn er kein Vereinsmitglied ist“, betont Wulf. „Irgendwann wollen wir das Klubheim dann als eigenständiges Restaurant betreiben.“

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