6:0 über Henrichenburg

Horneburgs Torjäger vom Dienst demontieren TuS-Reserve

DATTELN - Der SV Horneburg hat gegen die Reserve des TuS Henrichenburg das halbe Dutzend voll gemacht. Und natürlich trafen beim 6:0 (1:0)-Erfolg der Blum-Schützlinge auch die zwei hauseigenen Torjäger vom Dienst, Sedat Kilicarslan und Marc Möllenbrink. Es waren jeweils die Saisontoren neun und zehn für das Horneburger Sturm-Duo.

Während sich die Teams in der ersten (schwachen) Spielhälfte weitestgehend neutralisierten, ging’s nach dem Seitenwechsel hoch her, was vor allem an den Gastgebern lag...

Diese brauchten allerdings so ihre Eingewöhnungszeit auf dem extrem kleinen Ascheplatz am Landwehrring. In der 44. Minute dann schoss Henrichenburgs Trainer Christian Stackelbeck wie von der Tarantel gestochen aufs Spielfeld. Der Grund: Schiedsrichter Klaus Czernik gab Strafstoß, weil Jan Wagner Marc Möllenbrink von hinten in die Beine lief. Klare Fehlentscheidung, meinte Stackelbeck offenkundig. Die übrigen Protagonisten hatten sich nicht beschwert über den wohl korrekten Elfmeter-Pfiff. Martin Tegtmeier verwandelte sicher ins linke Eck zum 1:0.

Zweite Halbzeit: Die Horneburger kamen hoch motiviert zurück aufs Feld und sorgten durch Michel Pfeiffer gleich mal für Alarm im gegnerischen Strafraum. Sein Versuch strich am langen Pfosten vorbei (48.). Der SVH war dem 2:0 nun deutlich näher als der TuS dem Ausgleich. Und so kam es, wie es kommen musste: Langer Einwurf in den Strafraum, Kopfball Marcel Sobiech – 2:0 (52.).

Noch hatten die Gäste aus Henrichenburg etwas Hoffnung, doch noch einmal heran zu kommen. Das änderte sich spätestens, als die Schützlinge von Michael Blum nach gut einer Stunde zum Sturmlauf ansetzten. Es sah nun locker-leicht aus, wie die Gastgeber Katz’ und Maus mit der Henrichenburger Hintermannschaft spielten. Kilicarslan schob quer auf Sturmpartner Möllenbrink und der ließ sich nicht zweimal bitten – 3:0 (64.). Apropos zweimal: Möllenbrink schlug nur 120 Sekunden später wieder zu. Diesmal war allerdings auch Glück dabei, weil sein Flanken-Versuch aus unmöglichem Winkel von der Schulter des Gäste-Keepers (Andreas Grum) ins Tor prallte – 4:0 (66.). Möllenbrink hatte seine Arbeit getan, durfte zur Belohnung vorzeitig Feierabend machen.

Eine Rechnung hatte aber auch Sturmpartner Kilicarslan noch auf. Nach Aluminium-Pech in der 71. Minute machte er es kurz darauf besser und verwandelter nach Pfeiffer-Pass zum 5:0. Der Treffer zum 6:0-Endstand war dann noch einer aus dem persönlichen Kabinett-Stübchen Kilicarslans’: Aus vollem Lauf (20m) lupfte er über Keeper Grum in die Maschen.

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